Praktikantenkolumne: #Selbstverständlichkeit

Liebe Leser!

Zehn Kolumnen bisher, und das heißt: seit mehr als 70 Tagen stehe ich mit meinem Gesicht und Klarnamen auf der Internetseite der Bürgerplattform „Ein Prozent“. Nun hat es die Dresdner Antifa nach wahrscheinlich knallharter Recherchearbeit geschafft mich zu „outen“. Natürlich ganz in ihrem Stil mit dem Aufruf „Schlagt die Faschisten, wo ihr sie trefft! – an der TU Dresden gibt es die Möglichkeit dazu“.

Wer die Retter der Menschlichkeit dabei verfolgen möchte, wie sie ihr Werk verrichten und auf der Suche nach missliebigen Aufklebern in der Neustadt schimpfend auf und abwärts wandern, kann das u. a. hier gern machen.

Am Montag hatte ich die Möglichkeit, die Stimmung vor dem Prozessauftakt im Fall Arnsdorf einzufangen. Und was soll ich sagen: gut einhundert interessierte Bürgerinnen und Bürger haben es sich nicht nehmen lassen, solidarisch vor dem Amtsgericht Kamenz Stellung zu beziehen! Kaum jemand war so optimistisch, ein Ende des Prozesses nach wenigen Minuten oder Stunden vorauszusehen, aber Zivilcourage ist eben doch kein Verbrechen.

Arnsdorf war ein Musterbeispiel patriotischer Solidarität. Wir müssen viele solcher Leuchtfeuer im Land schaffen, um eine dauerhafte Veränderung zu Stande zu bringen. Bis es überall zur Selbstverständlichkeit wird, seine Werte zu verteidigen, braucht es noch einige solcher Proben des zivilen Widerstands.

Das bedeutet eben auch die Bereitschaft zu demonstrieren und nötigenfalls den ganzen Weg zu gehen, bis man endlich seine Gerechtigkeit bekommt. „Ein Prozent“ lässt jedenfalls niemanden im Stich.

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Kommentare (3)

Reimer Wehpunkt
Passen Sie gut auf sich auf, Herr Bader. Ihre Ironie in Ehren aber die Linksfaschisten sind zu Allem bereit, auch zu Mord. Und Sie wissen ja: die couragierte Zivilgesellschaft der PC würde nur sagen: 'selber Schuld, der Nazi'.
Dichter Tatenlos
Lieber Martin, halte durch und passe gut auf Dich auf. Viele aufrechte Patrioten stehen hinter euch und fest zu Ein Prozent! Die TU Dresden war zu DDR-Zeiten eine SED-durchseuchte Universität und ehemalige Prof's sind nach wie vor bekannt. Wenn also, wie es gerade passiert, etliche neo-rote Prof's in die Fußstapfen zu treten wünschen - na ja, will mal so sagen, es kann auch Widerstandsstürme von Demokraten in den sozialen Medien und auf den Straßen geben. Wir haben im Herbst 1989 nicht gekuscht und wir sind hochmotiviert. Friedlich, aber felsenhart. Und wir werden mehr, denn es wachen viele Leute endlich auf. Dem Islambolschewismus keinen Fußbreit! Die roten Aktivisten haben sich zurückzuhalten, sonst ist in der PEGIDA-Hauptstadt ein fleißiges Auskehren angesagt. Also, werte mitlesende Rotfaschisten. Ihr begreift gar nicht, welchen ernsthaften Widerstand ihr geweckt habt mit eurem reaktionären Neo-Eliten-Sozialismus. Wir haben eure SED-Stasi-Lehrer schon einmal verjagt, das werden wir wieder tun. Widerstand!
Stefan
Lieber Martin, bleib standhaft. Wir passen auf Dich auf. Und die "Elite" der Uni Dresden hat keine Chance. Alles, außer Arbeit , ist für ein Überleben keine Option.

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