Stuttgart: IG Metall unterwandert Bürgerprotest

Abgasskandal, Tempolimit, Fahrverbote – der Kampf gegen die deutsche Autoindustrie geht weiter. Ein breites Bündnis aus Altparteien, NGOs und Systemgewerkschaften betreibt Kampagne auf Kosten der Autoindustrie und vor allem auf Kosten deutscher Arbeiter. Die IG Metall holt jetzt zum nächsten Schlag aus und kapert den friedlichen Bürgerprotest tausender Stuttgarter.

IG Metall instrumentalisiert Bürgerprotest

Letzten Samstag versammelten sich mehr als 1.000 Bürger, um gegen die Fahrverbote in Stuttgart zu demonstrieren. Sie tragen gelbe Warnwesten wie die „Gilets Jaunes“, die von Frankreichs Establishment gefürchtet werden. Die Stuttgarter sind wütend: Seit 1. Januar 2019 dürfen Dieselfahrzeuge aus dem Umland nur noch mit Ausnahmegenehmigung in die Umweltzone fahren. Ab 1. April wird diese Regelung auf alle Autos angewendet (mehr Infos dazu gibt es hier). Ein schwerer Schlag für die Stadt, denn immerhin hängen in der Region knapp 200.000 Arbeitsplätze an der deutschen Schlüsselindustrie ab.

Schon vergangenen Samstag nutzte die linksextreme Gruppe „Antifaschistische Aktion (Aufbau) Stuttgart“ die Gelegenheit, um Flugblätter zu verteilen. Es geht ihnen dabei natürlich nicht um einen einigen Kampf gegen die asoziale Politik der linken Altparteien, die auch in der baden-württembergischen Landeshauptstadt das Sagen haben. Stattdessen hetzen sie gegen die Vertreter der alternativen Gewerkschaft „Zentrum Automobil“ und die AfD. Sie rufen zum Schulterschluss mit den Systemgewerkschaften IG Metall und „Ver.Di“ auf.

Wie das Portal „PI News“ berichtet, soll auch der IG Metall-Funktionär André Kaufmann bei der Verteilung der Antifa-Propaganda geholfen haben. Außerdem soll Serkan Senol, selbst Betriebsrat bei Daimler, massiv Druck auf den Anmelder Ioannis Sakkaros ausüben. Senol taucht immer wieder im Umfeld extrem linker Strukturen auf. So führt ihn das Linksaußen-Netzwerk „LabourNet“ als Fördermitglied. Während der Demo kontrollierte Senol die Manuskripte der Redner und bestimmte, wer reden durfte und wer nicht.

Veranstalter legen Demo lahm

Auf Facebook veröffentlichte das „Bündnis Zukunft Stuttgart 23“ (BZS 23), das den Protest ebenfalls für sich vereinnahmen möchte, das Protokoll einer Sitzung, an der neben dem BZS 23-Vorsitzenden Fiechtner auch Ioannis Zakkaros und der einschlägige Serkan Senol teilgenommen haben. In dem Dokument heißt es, die Organisation solle „frei von politischen Einflussnahmen“ bleiben. Dass es lediglich um den Ausschluss politisch Andersdenkender geht, beweist die Beteiligung Senols an der Sitzung. Außerdem wurde der Versammlungsort verlegt: Die Demonstrationen sollen künftig nicht mehr am Neckartor stattfinden, damit „der Verkehr auf der Bundesstraße nicht beeinflusst wird“.

Scheinbar wollen der Demo-Anmelder und seine linken Genossen die Demonstration, die in Stuttgart auf breite Unterstützung stieß, zunehmend lahmlegen. Die Stuttgarter Grünen dürfte das freuen, denn nichts wäre gefährlicher als ein breites Bürgerbündnis gegen Fahrverbote.

Pikant: Laut PI-Informationen soll dem IG Metall-Mitglied Sakkaros ein Betriebsratsposten in Aussicht gestellt worden sein. Die linksextreme Einflussnahme zeigt Wirkung: Am 23. Januar schrieb Sakkaros auf Facebook: „Wir grenzen uns klar von den Rechten ab!“ Später änderte er die Formulierung: „Wir grenzen uns ganz klar von den rechtsorientierten Äußerungen ab!“ Eine Distanzierung von links sucht man vergebens. Kein Wunder: Immerhin müsste sich dann die halbe Organisationsmannschaft verabschieden. 

Mittlerweile hat die Stuttgarter AfD dem Druck der Linksextremen nachgegeben, ihren Rückzug von den Demonstrationen angekündigt und auch ihren Sympathisanten von einer Teilnahme abgeraten, da Übergriffe der Antifa nicht auszuschließen seien. Die geplante Gegendemo von „Stuttgart gegen Rechts“ wurde deshalb abgesagt. 

Wir dürfen Proteste nicht Arbeiterverrätern überlassen!

Die IG Metall und Co. stellen ihre eigenen Interessen über die der Allgemeinheit und die der Belegschaft. Sie klüngeln mit den Altparteien von der Linken über Grüne bis hin zur SPD. Unverfroren kooperieren sie mit linksextremistischen Antifa-Gruppen. Sie spalten die Gesellschaft, schließen Patrioten aus und fordern dazu auf, missliebige Kollegen bei den Vorgesetzen zu denunzieren.

Sie wollen uns Patrioten von den Dieselprotesten fernhalten, während die lokale Antifa bereits droht: Wir werden es nicht hinnehmen, dass sich Rechte auf Stuttgarts Straßen breit machen.“ Ob Serkan Senol und seine Orga-Genossen sich darüber freuen? Immerhin stehen die modernen Arbeiterverräter auf Seiten der Altparteien und ihrer Steigbügelhalter in den Gewerkschaften.

Überlassen wir den wichtigen Protest der Stuttgarter also nicht den vermeintlich „unpolitischen“ Gewerkschaften. Globalismus und Internationalismus sind keine Alternativen. Wir stehen für Patriotismus und Solidarität. Nur gemeinsam können wir das Joch der Anti-Arbeiter-Lobby abschütteln.

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