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Werde Betriebsrat: Mandate in Leipzig und Görlitz

Die Kampagne „Werde Betriebsrat“ läuft weiter auf Hochtouren: Schon jetzt haben alternative Kandidaten ihre Anzahl verfünffacht (!), und sind bei zahlreichen Betrieben quer durch alle Branchen vertreten. Täglich kommen jetzt neue Wahlergebnisse. 

Bei Siemens in Görlitz wurden zwei, bei BMW in Leipzig sogar auf Anhieb vier alternative Betriebsräte gewählt. Außerdem haben gewählte Betriebsräte eines anderen namhaften Unternehmens ihr Überlaufen zum Zentrum verkündet. Mehr dazu in den nächsten Tagen!

Epizentrum Stuttgart-Untertürkheim

„Zentrum Automobil“ konnte bei den Betriebsratswahlen 2018 seine Zustimmung um ganze 50 Prozent steigern und ist nun mit sechs (zuvor vier) Mandaten im Betriebsrat bei Daimler in Untertürkheim vertreten. Von dort aus strahlte ein Licht in weitere Betriebe: In den Daimler-Standorten Rastatt und Sindelfingen erlangte das Zentrum weitere fünf Mandate für die Interessenvertretung der Kollegen. 

Zentrum-Vorsitzender Oliver Hilburger zu den Wahlergebnissen:

Die IG-Metall und ihre schmutzigen Verbündeten in Medien und Politik haben uns in einer einzigartigen Schmähkampagne vernichten wollen, aber aus vier Mandaten sind jetzt allein beim Daimler sage und schreibe elf geworden. Die kriegen uns uns hier nicht mehr weg. Ich beglückwünsche auch die Kollegen an anderen Standorten - besonders in Leipzig und Görlitz – zu ihren Erfolgen!

Tarifverhandlungen als Armutsgarantie

Das Zentrum ist zum Vorbild einer neuartigen Arbeitervertretung geworden: Während die großen Metallgewerkschaften und der DGB ihre abgepressten Mitgliedsbeiträge auf politischen Demonstrationen – natürlich „im Kampf gegen Rechts“ – verfeuern, sinken die Reallöhne zugunsten satter Manager-Profite.

Von den in jüngsten Tarifverhandlungen „durchgesetzten“ sechs Prozent mehr Lohn verbleiben Netto drei Prozent mehr im Geldbeutel – nun festgesetzt auf die kommenden vier Jahre.

Doch: Was wird ein Stück Butter, die Tankfüllung für das Familienauto oder die Wohnungsmiete in einem, zwei oder vier Jahren kosten? Fakt ist: Mit diesen Tarifverhandlungen wurde eine weitere Senkung der Reallöhne in den nächsten vier Jahren mit blutiger Tinte unterschrieben.

Aufbruch in Görlitz und Leipzig

Das wissen auch andere: In dem von der Schliessung bedrohten Görlitzer Siemens-Werk liegen die Nerven blank. Jahrelang hatten dort gut bezahlte Funktionäre der IG Metall ihre Ruhe, jetzt soll die Produktion in das europäische Ausland verlagert werden, um die ohnehin schon gigantischen Profite nochmals zu steigern und den künstlich geschaffenen Konkurrenzkampf unter europäischen Arbeitern weiter anzuheizen. 

Viele Angestellte in Görlitz hoffen darauf, dass ihr Arbeitsplatz an einem anderen Standort erhalten bleibt und sie intern versetzt werden – aber unterm Strich wird es nicht für alle reichen.

Wichtig ist jetzt, dass der gesamte Betriebsrat bei Siemens in Görlitz um den Standort und um alle Kollegen kämpft – auch in enger Kooperation mit den neuen alternativen Betriebsräten der unabhängigen Liste! 

Dabei hat sich die IG Metal bereits mit vollmundigen Versprechen zum Erfolg verpflichtet: Entweder, der Standort Görlitz – und damit auch die gesamte Region – bleiben erhalten, oder der IG Metall steht ein beispielloses Fiasko bevor.

In Leipzig wurde diese Woche gewählt. Auf Anhieb erhielt dort die alternative Liste „Interessengemeinschaft Beruf und Familie“  vier Mandate (12,2 Prozent der Gesamtstimmen) zur Vertretung der Kollegen und wird zukünftig mit dem Zentrum aktiv zusammenarbeiten.

Die Zahlen richtig einordnen

Im Vergleich mit den umfassenden parlamentarischen Wahlerfolgen der Alternative für Deutschland (AfD) ist eine gewerkschaftliche Vertretung der Arbeiter und Angestellten im neurechten Widerstandsmosaik noch relativ jung, sie muss daher schnell und entschlossen ausgebaut werden.

Zu den öffentlich bekanntgegebenen Mandaten in der Automobil- und Turbinenindustrie kommen weitere Mandate und Betriebe hinzu, die aus Sicherheitsgründen selbst über ihre Veröffentlichung entscheiden (wie beim Motorsägenhersteller STIHL).

Insgesamt werden bis Ende Mai im Rahmen der Betriebsratswahl 180.000 Betriebsräte gewählt, eine neue alternative Gewerkschaft ist mit weniger als hundert Mandaten eine nahezu schon verschwindend geringe Menge – doch genau hier täuschen die Zahlen:

Allein die Ankündigung alternativer Listen hat unter den etablierten Funktionären schiere Panik ausgelöst (hier geht es zum Video von Report Mainz), diese zu massiver Hetze und völlig überzogenen Reaktionen getrieben (hier geht es zur Wahlkampfeinmischung eines Daimler-Personalrats).

Indes hat unser Bürgernetzwerk – mit kühlem Kopf und heißer Feder – die erste oppositionelle Gewerkschaftszeitschrift realisiert und in einer Erstauflage von 60.000 Exemplaren gedruckt und verteilt (die Sonderzeitung „Alternative Gewerkschaft“ hier als PDF laden).

Das Establishment weiß, dass jede große Veränderung mit einem kleinen Schritt beginnt – dieser Schritt ist nun getan.

Wie geht es weiter

Der erste große Stein ist jetzt aus der Mauer gebrochen, vereinzelt werden noch Ergebnisse kleinere Unternehmen erwartet. Jeder neue alternative Betriebsrat wird sofort in das Netzwerk eingebunden, juristisch auf die Arbeit als Betriebsrat vorbereitet und von erfahrenen Kollegen gestützt. 

Ebenso wie bei mitreißenden Demonstrationen auf der Straße (hier zur PEGIDA-Rede von Oliver Hilburger) oder unserem parlamentarischen Arm gilt es nun, die gewerkschaftliche Bewegung zu sortieren, zu festigen, auszubauen und ohne Zeitverzug mit der inhaltlichen Arbeit zu beginnen.

Die bürgerliche Opposition stärken

Die Kampagne „Werde Betriebsrat“ ist noch lange nicht an ihren Endpunkt gelangt – doch bereits jetzt schon so erfolgreich wie beispielsweise die Wahlbeobachtung zu den Land- und Bundestagswahlen oder die Mittelmeer-Mission „Defend Europe“.

Jeder Baustein stärkt unser Widerstandsmosaik und damit die bürgerliche Opposition. Wer nicht an vorderster Front stehen kann, unterstützt das Netzwerk am besten mit einer Spende (hier) oder gleich einer Fördermitgliedschaft (hier geht es zur Fördermitgliedschaft), engagiert sich in seinem Betrieb und erzählt Freunden und Bekannten, was jetzt zu tun ist.

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Kommentare (1)

Torbjörn P.
Die politischen Sendungen der ARD wirken wie die Sendung mit der Maus. Ganz einfach erklärt. Von Mensch für Menschen, denen systematisch verweigert wird, geistig erwachsen zu werden. Der Ausfluß der GEZ Kanäle steht in unübersehbarem Gegensatz zu seinem eigentlichen Auftrage.

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