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„Correctiv“: „Faktenchecker“ im Faktencheck

  • „Ein Prozent“ nimmt den „Correctiv“-Faktencheck unter die Lupe: Da, wo es passt, werden Quellen ignoriert, Fakten relativiert oder Definitionen nach eigenem Bedarf angepasst – auch wenn diese gängigen Mustern zuwiderlaufen.
  • Das Problem: In Kooperation mit Facebook und der Bundesregierung können „Faktenchecker“ die Reichweite von Posts und Blog-Artikeln massiv einschränken.
  • Intransparente „Faktenchecks“ gefährden die Informations- und Pressefreiheit. Aufklärung, Sensibilität und eine grundsätzlich kritische Halung sind in diesem Zusammenhang besonders wichtig

„Falschmeldungen stellen eine Gefahr für die Demokratie dar“, heißt es auf der Internetseite von „Correctiv“. So weit, so gut. Dass aber ausgerechnet demokratisch in keiner Weise legitimierte „Correctiv“-Journalisten sich zu „Faktencheckern“ und Demokratieschützern erheben, spottet jeder Beschreibung. Wie gefährlich missverständliche „Faktenchecks“ für die Demokratie sein können, zeigt ein Vorfall, von dem auch „Ein Prozent“ betroffen ist.

Zuwandererkriminalität: Was nicht sein darf

Auslöser des Vorfalls war ein Beitrag der österreichischen Wochenzeitung „Wochenblick“ vom 16. Juni. Darin thematisiert der Verfasser das immense Ausmaß der Kriminalität im Zuwanderungskontext und nimmt dabei Bezug auf das kürzlich veröffentlichte Bundeslagebild „Kriminalität im Kontext von Zuwanderung“ 2018 des Bundeskriminalamts. Der Beitrag wurde nicht nur von der AfD geteilt, sondern auch auf unserer Facebook-Seite im Zusammenhang mit einer Grafik geteilt.

Allein auf Facebook wurde der Beitrag insgesamt mehr als 8.000-mal geteilt. Kein Wunder also, dass „Correctiv“ gestern einen als Faktencheck getarnte Gegendarstellung veröffentlichte, denn die Zahlen des BKA-Lagebildes sprechen für sich. Wir nehmen die Argumente und Erklärungsversuche von „Correctiv“ genauer unter die Lupe. Das Ergebnis: Bei „Correctiv“ geht es nicht darum, Fakten und Quellen zu prüfen, sondern politisch Andersdenkende zu diskreditieren. Facebook gestattet den „Faktencheckern“, Posts und Artikel zu bewerten – als „Fake News“, „gemischt“ und „wahr“. Das hat unmittelbare Auswirkungen auf den Algorithmus und die Reichweite der Information – ein mächtiges Instrument im Kampf um die Meinungsvorherrschaft.

Faktencheck oder Gegendarstellung?

„Correctiv“ schreibt: „‚Vertuscht‘ wurde bei dieser Statistik nichts. Die Zahlen, die Wochenblick zitiert, sind alle öffentlich einsehbar im ‚Lagebericht Kriminalität im Kontext von Zuwanderung 2018‘ des Bundeskriminalamtes (BKA).“

„Correctiv“ verschweigt, dass abgesehen von „Ein Prozent“ und dem „Wochenblick“, nur der Blog „Freie Welt“, „RT Deutsch“ und – als einzige etablierte Zeitung – die „Welt“ sich zu dem Thema äußern. Die Zahlen wurden nicht vertuscht, aber sie wurden wenigstens ignoriert.

Immerhin: Der Fakt, dass mehr als 46.000 Deutsche Opfer von Zuwandererkriminalität wurden, wird von „Correctiv“ nicht bestritten, wenn sie sich auch um Relativierung bemühen. Bei den angeführten Straftaten handele es sich „um verschiedene Arten von Delikten“ – nicht nur Gewalt, sondern eben auch Raub und Diebstahl.

Anschließend unterstellt die Verfasserin Alice Echtermann dem „Wochenblick“, die Statistik falsch zu verwenden, um sie anschließend selbst vermeintlich falsch zu verwenden. Echtermann kritisiert zudem, dass im „Wochenblick“-Beitrag u.a. das Wort „Angriff“ auf „sämtliche Straftaten“ angewandt werde – und ignoriert damit kurzerhand gültige juristische Definitionen.

Quellenüberprüfung – kein Qualitätsmerkmal

Doch es kommt noch besser: „Correctiv“ behauptet, der Anstieg deutscher Opfer von Morddelikten um 105 Prozent sei falsch – weil die Statistik „die Zahl aller Opfer von Mord- und Totschlagsdelikten [benutzt], die auch die Opfer von versuchten Delikten enthält“. Das ist schlicht die Verharmlosung und Relativierung einer besorgniserregenden Entwicklung. Fraglos ist es schlimmer, wenn ein Mensch einem vollendeten Mord zum Opfer fällt, aber auch versuchter Mord oder Totschlag bleiben, was sie sind: grauenhafte Verbrechen

Im Übrigen stieg die tatsächliche Zahl deutscher Todesopfer durch Zuwanderergewalt laut „Correctiv“-Angaben von 13 (2017) auf 27 (2018) – ein Anstieg um ca. 107 Prozent. Insofern hat der „Wochenblick“ hier sogar untertrieben. Blöd, wenn man sich selbst widerspricht. 

Im Anschluss stellen die Kollegen vom „Wochenblick“ die Zahl von 13.377 Vergewaltigungen durch Ausländer in den Raum. Natürlich wittert „Correctiv“ auch hier gleich „Fake News“. Doch ganz so einfach ist es nicht: Die Zahl stammt zwar nicht aus dem BKA-Lagebild, aber in einem Beitrag der „Welt“ vom 9. April ist von 13.377 nicht-deutschen Tatverdächtigen bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung die Rede. Auch die bemängelte Zahl von 55.359 nicht-deutschen Tatverdächtigen im Bereich gefährlicher und schwerer Körperverletzung findet sich in demselben Beitrag. Korrekt ist allerdings, dass sich letztere Zahl auf die Tatverdächtigen und nicht, wie vom „Wochenblick“ suggeriert, auf deutsche Opfer bezieht.

Quellenüberprüfung gehört wohl nicht zu den Qualitätsmerkmalen des „Correctiv-Faktenchecks“.

Zu guter Letzt erwähnt der „Wochenblick“ erschreckende Zahlen über die Insassen deutscher Gefängnisse: In Hamburg sind 61 Prozent, in Berlin 51 und Bayern 45 Prozent der Gefangenen Ausländer, darunter auch Zuwanderer im Sinne des BKA-Lagebilds. Erneut unterstellt „Correctiv“ eine Irreführung – an den Fakten ändert auch das nichts.

Fazit: „Faktencheck“ unsauber, einseitig und intransparent

Dieses Beispiel veranschaulicht die Strategie der „Faktenchecker“: Es geht ihnen nicht um die transparente und kritische Darstellung journalistischer Unsauberkeit, sondern um die Bedienung klassischer Vorurteile gegenüber alternativen Medien und politischen Gegnern. Da, wo es passt, werden Quellen ignoriert, Fakten relativiert oder Definitionen nach eigenem Bedarf angepasst – auch wenn diese gängigen Mustern zuwiderlaufen.

Fazit: „Correctiv“ und Co. sind mitnichten an einer objektiven Aufarbeitung falscher Informationen interessiert. Stattdessen stellen sie die eigenen politischen Interessen – ein Blick auf die Spenden (unter „Finanzen & Förderer“) genügt – über Demokratie und Informationsfreiheit.

„Ein Prozent“ begreift sich als Bürgernetzwerk. Zu unseren Aufgaben gehört auch, darüber zu schreiben, was andere verschweigen – faktenbasiert und verantwortungsbewusst. Dass nicht jeder gleichermaßen an ausgewogener Berichterstattung interessiert ist, hat „Correctiv“ eindrücklich unter Beweis gestellt.

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