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OSF: Soros' Werkzeug

Kürzlich veröffentlichten wir eine Übersicht über das Treiben des ungarisch-US-amerikanischen Milliardärs George Soros. In diesem Artikel wird sich „Ein Prozent“ nun intensiver mit dessen wichtigstem Machtinstrument, den sogenannten „Open Society Foundations“ (OSF) auseinandersetzen.

OSF – Westliche Interessenspolitik aus Tradition

Um das Ausmaß des Einflussbereiches des angeblichen „Philantropen“ Soros verstehen zu können, muss zuerst verstanden werden, dass es sich bei den OSF nicht etwa um eine einzelne Stiftung handelt – auch, wenn manchmal in vereinfachender Weise von der „Open-Society-Stiftung“ gesprochen wird – sondern um ein Netzwerk verschiedener Organisationen, das von zentralen Punkten, ursprünglich den „Open Society Instituten“ u.a. in New York, Baltimore, Brüssel, Budapest, London, Paris, und Washington, D.C., aus finanziell versorgt und koordiniert wird.

Ziel dieses Netzwerkes ist, wie der Name schon sagt, die Förderung einer „offenen Gesellschaft“, wie sie sich Soros vorstellt. Diesen Zweck verfolgten Vorgänger- und Teilorganisationen der OSF, wie die von der CIA mitgegründete „Fondation pour une entraide intellectuelle européenne“, die inzwischen in den OSF aufgegangen ist, zuerst vornehmlich in den kommunistischen Ländern des Ostblocks. Für Soros, der in jungen Jahren vor dem Kommunismus geflohen war, um sich auf dem liberalen Finanzmarkt einen Namen zu machen, war es anscheinend ein persönliches Bedürfnis, seine alte Heimat aus der Ferne in seinem Sinne umzugestalten. Aus diesem Grund konzentrierte sich seine Unterstützung zu dieser Zeit vornehmlich auf regierungskritische Journalisten und dissidente Gruppen. Dabei profitierte er unter anderem von dem umfassenden Netzwerk des von der CIA gegründeten „Congress for Cultural Freedom“, der als „Kulturorganisation“ das Ziel hatte, prowestliche Künstler und Schriftsteller zu fördern und amerikakritische Stimmen zu bekämpfen.

Soros‘ Stiftungen – Schmieden der Revolution

Wer denkt, dass Soros mit dem Fall des Eisernen Vorhangs auch seine Aktivitäten in Osteuropa einstellte, der irrt. Besonders in die prowestliche Entwicklung der sogenannten „Farbrevolutionen“ investierte der Ungar Dollarbeträge in Millionenhöhe. Für Deutschland besonders interessant wird aber sein Engagement im „Arabischen Frühling“, den in Teilen fremdgesteuerten Aufständen in Nordafrika, die Europa ein Heer von Einwanderern bescherten. Bereits 2011 berichtete die „New York Times“, dass viele Führungspersonen der Aufstände Aus- und Fortbildungen durch amerikanische Experten – zum Teil aus dem Wahlkampfteam von Barack Obama – genossen, um ihnen die Grundlagen der Social-Media-Propaganda beizubringen.

Vier Jahre später, im Herbst 2015 auf dem Höhepunkt der Einwanderungskrise forderte Soros die EU auf, innerhalb der nächsten Jahre mindestens eine Million „Flüchtlinge“ pro Jahr aufzunehmen, sie wohlfahrtstaatlich zu versorgen und ihnen die Wahl ihres Wohnortes zuzugestehen. In diesem Zusammenhang ist es kaum verwunderlich, dass der Think Tank „European Stability Initiative“ (ESI), der maßgeblich den als „Merkel-Plan“ bekanntgewordenen Flüchtlingsdeal mit der Türkei entwarf, massive finanzielle Unterstützung von Soros‘ „Open Society Foundations“ bekommt.

Der Griff nach der Jugend

Eines der ambitioniertesten Projekte des Hedgefonds-Managers und seines Stiftungsgeflechts ist außerdem die 1991 gegründete „Central European University“, die einen Campus in Budapest unterhält. In der Zeit nach dem Fall des Eisernen Vorhangs hatte Soros diese Einrichtung dazu ausersehen, die „offene Gesellschaft“ – also eine kapitalistische, für westliche Investoren durch Privatisierung sturmreif geschossene Gesellschaft – in Ungarn voranzutreiben. In diesem Zusammenhang erfüllte die „Central European University“ insbesondere den Auftrag eines Ausbildungszentrums für die künftigen Eliten des Landes und Europas. Dass sie auf diesem Gebiet einige Erfolge erringen konnte, zeigt ein Blick in die Liste der Absolventen der Universität: Dort finden sich Staatspräsidenten, politische Aktivisten, Diplomaten und Journalisten.

Das Netzwerk, das sich wie ein beruflicher Querschnitt durch den politisch-medialen Mainstreamkomplex aus gleichförmiger Presse, Politikern und undurchsichtigen NGOs liest, dient mitunter auch dazu, nicht nur Soros‘ Vision einer grenzenlosen Welt zu bewerben, sondern auch kritische Stimmen mundtot zu machen. Ein besonderes Beispiel ist die deutsche NGO „Correctiv“die inzwischen in Zusammenarbeit mit Facebook sogenannte „Fake News“ in den Postings der Nutzer aufspürt und als solche markieren soll. Dass sie dabei keinesfalls so unabhängig ist, wie sie zu sein vorgibt, zeigt ein Blick auf die Spenderlisten: Auch hier taucht wieder George Soros auf, mit dem nicht unerheblichen Betrag von 100.000€.

Ungarn wehrt sich

Während viele westliche Regierungen den mächtigen Milliardär immer noch als Berater und wohl auch als großzügigen Gönner mit einer sich weltweit ausbreitenden, exzellenten Infrastruktur aus Stiftungen und NGOs schätzen, formiert sich insbesondere in den Ländern, in denen Soros am längsten aktiv war, Widerstand. In Russland gelten die „Open Society Foundations“ bereits seit Jahren offiziell als „unerwünscht“ und dürfen somit weder durch politische Tätigkeit, noch durch finanzielle Unterstützung in Erscheinung treten. Nachdem im vergangenen Jahr eine Gesetzesänderung der ungarischen Regierung, die sich gegen die Soros-Universität richtete, nicht erfolgreich war, kann seit Mai auch Viktor Orban einen Erfolg im Kampf gegen das Netzwerk des Investors auf seine Fahnen schreiben: Aufgrund von „repressiver Politik“ und Anfeindungen aus der Bevölkerung werden die OSF ihr Büro in Budapest schließen. Wohin der Weg geht, steht auch schon fest: nach Berlin.

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