Solifonds hilft: 1050 Euro für Michael Werl

Wer sich nach vorne wagt, begibt sich in Gefahr. Für patriotische Aktivisten und AfD-Nachwuchs gilt das natürlich besonders; Antifa-Angriffe gehören hier zum „Berufsrisiko“. Ende April schließlich kam es zu einem Farbanschlag auf die Wohnung des Nachwuchspolitikers Michael Werl. Höchste Zeit für Solidarität. Zeit für den Solifonds.

„Junge Alternative“ unter Beschuss

Michael Werl ist Vorsitzender der „Jungen Alternative“ in Hessen, der Nachwuchsorganisation der AfD. Beinahe acht Jahre lang engagiert er sich schon dort. Am 29. April 2022 bekam er dafür die Quittung. Kurz nach 3 Uhr morgens attackierten Linksextreme seine Wohnung und beschmierten großflächig die Wände und die Tür. An der Seitenwand des Nachbargebäudes brachten die Unbekannten den Schriftzug „Werl Nazischwein“ an. Keine Minute dauerte die Aktion; als Michael Werl seine Wohnung verließ, um nach dem Rechten zu schauen, waren die Linksextremen schon längst geflohen.

Ein Einzelfall ist das sicherlich nicht (unsere digitale Karte dokumentiert das übrigens sehr gut). Dennoch wollen wir Werl nicht auf den Kosten sitzenlassen. 1050 Euro aus dem Solifonds wollen wir ihm zur Verfügung stellen, um zusammen mit seinem Vermieter die Reinigungskosten zu begleichen. Es war ohnehin stark zu bezweifeln, dass sich der junge Patriot von einem solchen Anschlag einschüchtern lassen würde. Trotzdem: Wer für uns in der ersten Reihe steht, muss unterstützt werden!

Werl selbst sagte uns gegenüber:

„Mit feigen Anschlägen wie diesem sollen Patrioten zum Rückzug ins Privatleben gedrängt und öffentlich stigmatisiert werden. Ich will zeigen, dass diese Taktik nicht aufgeht!“

Ein Leuchtfeuer für Patrioten

Genau dafür gibt es den Solifonds. Viele zahlen ein und diejenigen, die den Kopf hinhalten, sollen die Kosten für zerbrochene Scheiben, beschmierte Wände und zerstochene Reifen erstattet bekommen. Geld kann den Einsatz, den Patrioten in ganz Deutschland zeigen, natürlich nicht aufwiegen. Aber mit solchen „Solifonds-Sicherheiten“ im Rücken wollen wir ein klares Signal an Freund und Feind aussenden: Wir halten zusammen! Vielleicht ist das sogar die wichtigste Botschaft in diesen Tagen.

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Kommentare (1)

Yasin
Gerade erleben wir bundesweite Razzien gegen Hassreden (Verzeihung für die nationalistische Diktion: hate speech). Gegen das feige Gesindel wird pro forma ermittelt. Wir wissen genau, das es deshalb zu keiner einzigen Razzia kommen wird. System und Gerechtigkeit-

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