1. Mai 2018: Bericht und Video

Das patriotische Widerstandsmosaik wächst und gedeiht: Auf zahlreichen Demonstrationen und Kundgebungen haben sich am 1. Mai Bürger und Arbeiter versammelt, um für eine neue Sozialpolitik und einzustehen. Hier der Überblick:

Zwickau: Platzhirsch AfD

Während in den Zelten der Altparteien gähnende Leere und Langeweile herrschte, füllt die AfD ganze Plätze: Mehr als eintausend Teilnehmer kamen zur Mai-Demonstration der AfD am Zwickauer Gasometer.

Bereits letztes Jahr organisierte der örtliche Kreisverband eine professionelle Kundgebung. Dieses Jahr wurde mit Lautsprecherwagen, Getränkeständen sowie herausragenden AfD-Rednern wie Björn Höcke, Andreas Kalbitz, Andre Poggenburg und dem Zentrums-Vorsitzenden Oliver Hilburger einiges aufgefahren.

Die Stadt hat nach der Wende die volle Wucht der De-Industrialisierung und Globalisierung zu spüren bekommen: Viele Häuser stehen leer, die Stadt schrumpft. Zwickau liegt abseits der großen Ballungsräume, das VW-Werk bei Mosel gilt als letzte verbleibende Herzkammer der Region.

Grund genug, genau hier mit dem dringend notwendigen Wandel zu beginnen: Wie eine gelebte und wirkliche soziale Solidarität abseits Berliner Wohlfühlblasen funktioniert, zeigen uns die Sachsen:

Eisenach: Schatten über Opel

Die Thüringer AfD organisierte aus Solidarität mit den Angestellten des örtlichen Opel-Werks eine Kundgebung in Eisenach. Über dem Werk liegt ein Schatten, der französische Großkonzern PSA hat Opel letztes Jahr aufgekauft und muss die Aktionäre besänftigen: Mehr als 1000 Angestellte müssen wahrscheinlich bald gehen – auch in anderen Werken werden hunderte Arbeiter die Folgen der maßlosen Globalisierung direkt zu spüren bekommen (hier zum Bericht).

Auch der alternative Betriebsrat Horst Schmitt aus dem Opel-Werk Rüsselheim sprach am 1.Mai zu den Eisenacher Kollegen: Das Establishment interessiert sich nicht für Familien, eine starke regionale Wirtschaft oder soziale Verantwortung, sondern nur für Profit, Profit und nochmals Profit. 

Die von den Linken vielbeschworene „internationale Solidarität“ endet spätestens an der Grenze, wo Manager deutsche und französische Arbeiter gegeneinander in Stellung gebracht haben. Der wahre Feind sind aber nicht die französischen oder deutschen Kollegen, sondern global agierende Konzerne, die uns ausbeuten und von unserer Arbeit leben (hier zum Artikel über die linke Gewerkschaftsstiftung).

Die Globalisierung macht alles nur schlimmer: Wie soll die „internationale Solidarität“ mit uns völlig fremden Menschen der ganzen Welt gelingen, wenn nach fast 30 Jahren Wiedervereinigung noch kein vollständiger Ausgleich zwischen Ost und West gelingen konnte? Wichtig ist jetzt, dass sich alle Opel-Mitarbeiter gemeinsam einsetzen und kein Werk geschlossen wird!

Cottbus und Querfurt: Widerstandsnester

In Cottbus organisierte die Brandenburger AfD ebenfalls eine Kundgebung zum 1. Mai, gemeinsam mit dem lokalen Bürgerbündnis Zukunft Heimat ist Cottbus ein waschechtes Widerstandsnest. In Sachsen-Anhalt organisierte der AfD-Kreisverband Saalekreis ebenfalls eine Demonstration mit knapp 200 Teilnehmern.

Was tun?

Der erste Schritt ist getan: Das Establishment hat in der sozialen Frage die Maske fallen lassen und zersetzt nun ganz offen unseren einstmals blühenden Sozialstaat. Nur ein kompletter Neuanfang auf gesellschaftlicher, parlamentarischer und gewerkschaftlicher Ebene kann das Ruder jetzt noch rumreißen.

Wer sich umfassend informieren und helfen will, kann Deutschlands erste alternative Gewerkschaftszeitung lesen (die Gewerkschaftszeitung hier kostenlos herunterladen) und als Fördermitglied den dringend notwendigen Wandel langfristig unterstützen (hier Fördermitglied werden)

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