Asylkrise 2022: Der Große Austausch in Zahlen

Die ersten sechs Monate dieses Jahres haben wir hinter uns und schon jetzt ist klar, dass 2022 wieder ein Rekordjahr nicht-europäischer Zuwanderung sein wird. Die Zahlen steigen und die Ampel-Regierung gießt dazu noch Öl ins Feuer. Die Tore nach Deutschland stehen nämlich weithin in alle Richtungen auf. Gleichzeit werden die Probleme mit den hunderttausenden Migranten in unserem täglich ärmer werdenden Land einfach ignoriert.

Erschreckende Zahlen

In den letzten Artikeln in unseres Asyltickers haben wir verschiedene Schwerpunkte auf die Situation in der Türkei, auf das Thema Abschiebungen und auf die Beeinflussung von Wahlen durch Migration gesetzt.

Heute soll es wieder eine Übersicht zu aktuellen Zahlen geben, die zeigen, wie groß der Ansturm auf Deutschland ist und wie das ganze System an seine Grenzen stößt.

Eine erschreckende Zahl zum Einstieg: Allein in den letzten zehn Jahren – konkret vom 1. Januar 2012 bis zum 31. Mai 2022 – wurden 2.598.946 Asylanträge gestellt. Fielen die Zahlen nach dem Rekordjahr 2016 (745.545 Asylanträge) kurzzeitig, stiegen sie nach einem kleinen coronabedingten Rückgang 2020 (mit „nur“ 122.170 Anträgen) wieder an. Im gesamten vergangenen Jahr wurden 190.816 Asylanträge in der Bundesrepublik gestellt.

Für 2022 liegen uns nur die Zahlen der ersten fünf Monate des Jahres vor, aber die Tendenz ist deutlich. Bis Ende Mai wurden bereits 81.784 Anträge gestellt. Das ist eine Zunahme von 51,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Die 73,6 Prozent der Antragsteller in diesem Jahr waren jünger als 30 Jahre, 43,9 Prozent gaben an, minderjährig zu sein und 62,6 Prozent der Erstantragssteller waren männlich.

Bereits die erste Auflage unserer Asylstudie aus dem Jahr 2016 titelte „Wer kommt, der bleibt!“. 2022 ist dieser Satz immer noch wahr. Bei den Anträgen, die in diesem Jahr entschieden wurden, gab es für Syrer eine Anerkennungsquote von 89,2 Prozent und bei Afghanen eine „Gesamtschutzquote“ (so der Begriff des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge) von 72,3 Prozent. Aber selbst, wenn man abgelehnt wurde – gehen muss man deshalb nicht, wie wir bereits hier festgestellt haben.

Wie in allen Migrationsstatistiken der letzten Jahre stellen die Syrer die größte Gruppe der Antragssteller, gefolgt von Afghanen und Irakern. Warum die Zahlen aus der Türkei steigen und im nächsten Jahr explodieren könnten, haben wir hier erklärt.

Was tut unsere Regierung?

Man kann den linksliberalen Parteien nicht vorwerfen, sie würden nicht halten, was sie versprechen. In ihren Wahlprogrammen haben vor allem SPD und Grüne dafür geworben, die Einwanderung in die deutschen Sozialsysteme zu vereinfachen – und das setzen sie auch um.

Zudem wird man direkt aktiv, um noch mehr Fremde ins Land zu holen. Afghanen beispielsweise holt man als echte oder angebliche Ortskräfte ins Land. Laut Auswärtigem Amt wurden 5.300 Menschen durch Evakuierungsflüge „in Sicherheit gebracht“ und weitere 18.000 Menschen, „für die Deutschland besondere Verantwortung trägt“, aus Afghanistan herausgeschafft. Zudem warten noch Tausende Afghanen auf ihre Ausreise. Dazu kommen die Afghanen in anderen Ländern (allein in der Türkei gibt es ca. 300.000), die genau wissen, dass Deutschland jeden aufnimmt. Diese Politik der komplett offenen Grenzen für bestimmte Staatsangehörige sorgt für steigende Asylzahlen.

Zudem gibt es keine Chance auf eine Veränderung, da politisch entschieden wurde, dass kein Staatsbürger in das wieder weitgehend friedliche Syrien zurückgeschickt wird. Also bleiben die rund 867.585 Syrer (Stand Ende 2021) im Land und belasten hier die Sozialsysteme. Auch die Zahl der Syrer, die die bundesdeutsche Staatsbürgerschaft erhalten, steigt rasant; eine Entwicklung, die von der Politik bewusst gefördert wird. Eine Rückkehr dieser Menschen ist somit fast ausgeschlossen. Von 131.600 im letzten Jahr eingebürgerten Personen waren 19.100 Syrer.

Beim Thema „Seenotrettung“, also dem Locken von Migranten auf das Mittelmeer, will man laut Koalitionsvertrag die Frontex verpflichten, nicht für Abschreckung zu sorgen, sondern die Menschen im Meer einsammeln. Die europäische Grenzbehörde verkäme damit zu einem ähnlichen Schlepper-Instrument wie verschiedene linksextreme Organisationen. Zudem arbeitet die Bundesregierung daran, dass „private Seenotretter“ nicht weiter durch den europäischen Grenzschutz behindert werden.

Gleichzeitig senkt die Bundesregierung die Hürden für das Bleiberecht. Mit dem „Chancen-Aufenthaltsrecht“ sollen Personen bereits nach fünf Jahren ein Bleiberecht erhalten können.

Was müssen wir nun tun?

Wir müssen das Thema Migration wieder in den Fokus rücken. Viele alternative Medien vergessen im Tagesgeschäft, wie entscheidend die Massenmigration unser Leben bereits jetzt bestimmt und das Leben unserer Kinder bestimmen wird. Ob Wohnungsnot, fehlende Schulplätze, Preissteigerungen oder der Russland-Ukraine-Krieg – es gibt immer Möglichkeiten, um einen niveauvollen und informativen Bezug herzustellen. Die etablierte Politik und die alten Medien blenden das Thema aus; wir müssen dafür sorgen, dass es wieder in der gesellschaftlichen Diskussion einfließt.

Ein Ansatz wäre es, auf die klaffende Lücke zwischen Propaganda und Fakten in der Syrien-Politikhinzuweisen. Mittlerweile gibt es genug Projekte, Berichte, Experten und Belege, die beweisen, dass eine Rückführung möglich wäre und beiden Ländern helfen würde. Alleine aus ideologischen Gründen wird dies nicht gemacht.

 

Auch der schwelende Konflikt bei der Ressourcenverteilung zwischen ukrainischen und nicht-europäischen Flüchtlingen kann genutzt werden, um Diskussionen neu zu starten. Denn egal wie man den Krieg in der Ukraine bewertet, die Solidarität der Deutschen mit den Ukrainern ist größer, u.a. auch, weil es eine reale Rückkehroption gibt.

Gleichzeitig sorgt aber der große Zustrom aus dem Osten dafür, dass Sozial- und Bildungssysteme an ihre Grenzen stoßen. Deutsche, Ukrainer und Nicht-Europäer treffen auf marode Gesundheits- und Bildungssysteme, die schon mit der Versorgung der Einheimischen komplett überfordert sind. Das sind die Themen, auf die die rot-grün-gelbe Regierung und auch die Union keine Antworten geben kann.

Wir müssen das Ausmaß der Probleme deutlich machen. Nicht um Politiker und Medien zu überzeugen, sondern um unseren Landsleuten zu zeigen, wie unsere Heimat gerade kaputtgemacht wird und wie die Zukunft unserer Kinder verspielt wird. Ein Blick in die Freibäder und die Innenstädte genügt, um zu erkennen, wie es um unser Land steht.

Dieser Artikel ist mir was wert

Das „Ein Prozent“ Recherchenetzwerk mit einer Spende unterstützen.

spenden

29. November 2022

Migration als Kriegswaffe: die Russland-Route

23. November 2022

Dresden will überall Containerdörfer errichten

Kommentare (1)

Emrest

Leider ist es so, dass die Mehrheit der Deutschen es genau so will! Die Asylis sollen gar nicht arbeiten müssen und wenn, dann nur ein bischen.Sie werden ja regelrecht in die Sozialschauckel gedrängt. Man zeigt ihnen, wie man ohne Arbeit gut durchs Leben in Deutschland kommt, dank derer, die so blöd sind zu arbeiten. Wer von den Asylis trotzdem arbeitet, wird von den anderen belächelt. Weil die gut betuchten Bürger diese Agenda unterstützen, wird der Nachschub nicht abreißen. Bei uns in good old Germoney geht alles den Bach runter, auch weil die Steuergelder in die Sozialsysteme fließen, die dank der Neubürger vollkommen überlastet sind. Die Deutschen sollen sparen und verzichten, damit andere, die einfach mal kommen und reinschauen möchten, gut versorgt sind. Sorry, aber so ein Volk hat es nicht besser verdient.

Kommentieren

Kommentar
Ich bin mit der Speicherung und Verarbeitung der vorstehenden personenbezogenen Daten durch diese Webseite einverstanden. Der Nutzung meiner Daten kann ich jederzeit widersprechen. (Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutz-Erklärung.)

Der Rundbrief der Bewegung

Ich bin mit der Speicherung und Verarbeitung der vorstehenden personenbezogenen Daten durch diese Webseite einverstanden. Der Nutzung meiner Daten kann ich jederzeit widersprechen. (Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutz-Erklärung.)

Bereits über 40.000 Personen nutzen diese Möglichkeit.