Seit 2021 existiert das Musiklabel NDS Records, das in der Region rund um Bautzen zu Hause ist. Wie viele andere rechte Künstler sind auch diese Musiker von NDS immer wieder von Löschungen und Sperrungen auf großen Mainstream-Plattformen betroffen.
Aktuell verhandelt das Amtsgericht in Bautzen einen derartigen Fall nach einer YouTube-Löschung. Google, der Konzern hinter YouTube, führt teils fragwürdige Begründungen für diese Maßnahme an – Grund genug, einmal genauer nachzufragen. Wir haben mit Kavalier von NDS Records gesprochen.
ZENSUR! Spotify und YouTube löschen rechte Künstler
Wer seid ihr, was macht ihr und was habt ihr mit der patriotischen Bewegung zu tun?
Wir sind das Label NDS Records, wir sind der „Neue Deutsche Standard“. Unser Anspruch ist es, der Gegenpol zum aktuellen Mainstream zu sein. Im Gegensatz zu aktuellen Künstlern, stehen wir mit unseren Texten zu unserer Heimat und vermitteln der deutschen Jugend noch vernünftige Werte. Neben dem Vertrieb unserer Musik im Internet, bringen wir unsere Musik auch auf die Straße, ob PEGIDA, Corona-Proteste oder Anti-CSD, wir haben schon überall gespielt und bringen Patrioten zusammen. Seit dem letzten Jahr sind wir in den Fokus der Systemmedien gerückt, da Songs wie „Abschiebehauptmeister“ oder „Düsi Düsi“ durch ihren humoristisch-kritisischen Charakter viral gegangen sind. Unsere Kritik richtet sich überwiegend gegen illegale Massenmigration, woken Irrsinn und die Willkür des Staates.
NDS Records – Abschiebehauptmeister:
Wer ist eure Zielgruppe – und warum habt ihr euch für diese Art der Kunst entschieden?
Unsere Zielgruppe ist vor allem die deutsche Jugend. Wir sind selbst mit Rap aufgewachsen und mittlerweile hören grob 75 Prozent der Jugendlichen Hip Hop/Rap. Somit ist es als Medium ideal, um die Jugend anzusprechen und abzuholen.
Ihr seid – wie viele andere rechte Künstler – immer wieder von Sperrungen und Löschungen betroffen. Was ist in den letzten Jahren konkret passiert?
Sagen wir es mal so: Im linken Kosmos gibt es weniger Geschlechter als wir Kanäle verloren haben. Egal ob YouTube, TikTok, Spotify oder sämtliche Digitalvertriebe, wir wurden schon unzählige Male gelöscht. Im Fall des YouTube-Kanals, den wir uns über Jahre aufgebaut haben, gab es 2023 bereits eine Löschung, welche allerdings durch einen Anwalt kurzerhand aufgehoben werden konnte. Doch diesmal ist es anders, da unser YouTube-Kanal „NDS Records Offiziell“ mit knapp 80.000 Abonnenten seit Mai 2025 permanent gesperrt wurde und wir uns nach wie vor im Rechtsstreit mit dem Mutterkonzern Google befinden. Bei Spotify war es ähnlich; mit über 100.000 monatlichen Hörern wurden wir zum wiederholten Mal vom einen auf den anderen Tag gelöscht und hatten so kaum noch Chancen, unsere Musik an den Mann zu bringen. Nicht unüblich, dass wir teilweise alle zwei Wochen einen neuen TikTok-Account erstellen oder uns gefühlt monatlich einen neuen Digital-Vertrieb suchen mussten, welcher für die Verbreitung der Musik auf Streaming-Plattformen Voraussetzung ist. Der Umgang als Musiker mit dieser „Cancel-Culture“ ist echt ein haarsträubendes Unterfangen, und dazu müssen wir sagen, dass unsere Inhalte durchaus mehr Anklang finden würden, doch das scheint absolut nicht gewollt. Auf YouTube hatten wir mehrere Titel, die über eine Million Aufrufe erzielten, auf Spotify erreichen wir in kürzester Zeit fünf bis sechsstellige Hörerzahlen, auf TikTok gehen unsere Videos viral ... und werden dann gelöscht.
Was genau wirft euch Google aktuell vor? Und wie schätzt ihr eure Chancen ein, euch gegen diesen Weltkonzern durchzusetzen?
Wie gesagt, wurde der NDS-YouTube-Account, unser Hauptmedium, extrem schnell und ziemlich willkürlich gesperrt. Der Standardsatz folgte: „Verstoß gegen die Richtlinien“. Das hört man immer, auch bei den Löschungen, die oben genannt wurden, doch bei YouTube sollte das anders ablaufen. Google nutzt bei der Plattform YouTube ein „Strikesystem“: Du sagst oder zeigst etwas in deinen Videos, was Google nicht sehen will, und sie sagen dir: „Dafür bekommst du einen Strike, das wollen wir hier nicht … noch zwei und wir sperren deinen Account.“ Und bei uns? Nichts. Keine Vorwarnung, keine Begründung. Dann kam der Gerichtstermin, doch zu unserer Überraschung kam Google mit keiner einzigen Textzeile, die sie als Richtlinienverstoß verstehen würden, um die Ecke; auch mit keinem einzigen Video, welches „Hassrede“ beinhalten könnte. Nein, darüber wollten sie sich gar nicht unterhalten, der Vorwurf von Google lautete vor Gericht: NDS Records habe mit der Gründung des NDS-Kanals eine ehemalige Sperrung umgangen – und damit sei dieser Kanal ohnehin nichtig und die ganze Sache sei nicht anfechtbar. Was meint Google damit? 2019 (oder sogar schon früher) gab es den Kanal „Chris Ares Offiziell“ und dort wurde der "Neue Deutsche Standard" erstmals erwähnt. Chris Ares brachte zusammen mit Proto das Lied „NDS“ heraus. NDS als patriotisches Rap-Team, unter Vertrag bei Arcardi, wurde bekannter. Nachdem Ende 2020 Chris Ares‘ YouTube-Kanal gesperrt wurde und er sich aus der Öffentlichkeit zurückzog, wurde das Musiklabel NDS Records überhaupt erst gegründet und ein seit 2019 bestehender Account wurde umbenannt zu „NDS Records Offziell“. Google ist der Meinung, wir hätten damit die Sperrung des ehemaligen Chris-Ares-Kanals umgangen, und somit hätte auch die Kanal-Wiederherstellung aus 2023 keinen Bestand. Doch das Label NDS hat seit diesem Zeitpunkt angefangen, einen eigenen unabhängigen Kanal hochzuziehen, ohne jeglichen Bezug zu Chris Ares und seinem gesperrten Kanal.
Unserer Meinung nach hat die Sperrung des Kanals absolut System, man will uns kleinhalten und man soll Wahrheiten nicht aussprechen dürfen. Doch wir kämpfen vor Gericht für unsere Freiheit. Die deutsche Rechtsprechung ist auf unserer Seite, doch jetzt müssen wir schauen, was die Richterin daraus macht.
Wann rechnet ihr mit einem Urteil – und wie kann man euch helfen?
In den nächsten Wochen sollten wir ein Urteil erhalten. Bis dahin heißt es, die Kriegskasse auffüllen, um den Anwalt zu bezahlen, und danach eventuell bei einer Entscheidung gegen uns, in die nächste Instanz zu ziehen. Wir hoffen auf Gerechtigkeit und eine schnelle Entscheidung, denn aktuell mussten wir die letzten drei Veröffentlichungen unseres Labels ohne YouTube über die Bühne bringen, was für die Vermarktung essenziell ist.
Und wenn man uns helfen möchte, dann kann man uns folgendermaßen unterstützen:
Schaut euch einmal in unserem Shop um. Hier findet ihr unser neues Album „Abschiebehauptsaison“.
Werdet Unterstützer auf Patreon und unterstützt uns mit einem monatlichen Betrag. Im Gegenzug erhaltet ihr unter anderem Zugriff auf eine Art Musik-Flat und werdet Teil der NDS-Unterstützer-Crew.
Alternativ haben wir aktuell, anlässlich des Gerichtsprozesses, eine Spendenaktion laufen. In einem Video auf Telegram erklären wir, wie man helfen kann – und unsere Strategie.
Außerdem findet ihr „NDS Records“ auf X und Instagram. Folgt uns dort, empfehlt uns weiter und teilt unsere Inhalte. Solange wir von oben zensiert werden, sind wir auf viele engagierte Unterstützer im Netz angewiesen.
Wir danken jedem, der uns unterstützt und dazu beiträgt, dass noch mehr Menschen unsere Musik hören.
Vor Kurzem gab es Schlagzeilen über einen Rechtsstreit mit dem Rapper Finch, der euch wegen derParodie seines Songs „Wenn du dumm bist“ verklagen wollte. Was ist da passiert – und wie ist es ausgegangen?
Ja, Finch hatte ein ziemliches Fass aufgemacht, weil wir seinen Song „Wenn du dumm bist“ parodiert und daraus „Wenn du links bist“ gemacht haben. In der Parodie ging es um Themen wie linke Doppelmoral, staatlich geförderte Gegendemonstranten und den ganzen woken Irrsinn – und genau das passte ihm offenbar nicht. Über die GEMA wollte er dann erreichen, dass er von unserer Version finanziell profitiert, und kündigte sogar an, die Einnahmen an die linksextreme Band „Feine Sahne Fischfilet“ zu spenden. Die haben das öffentlich gefeiert und sich damit gebrüstet, „Faschos das Geld abzuziehen“.
Am Ende ist er aber krachend gescheitert. Das Urteil war klar: Wir haben nichts zu zahlen. Damit ist die Sache für uns erledigt – und für ihn vermutlich eine ziemlich bittere Niederlage.
Proto x Kavalier x Runa - Wen du links bist
Nach der Sperrung eurer Onlinekanäle gibt es nun offenbar auch Versuche, eure Liveauftritte zu unterbinden. Welche Maßnahmen erlebt ihr aktuell – und wie geht ihr damit um?
Es ist total verrückt. Wir planen eine Konzerttour mit komplett legalen Liedern und werden behandelt wie Kriminelle. Beispielsweise wollten wir in Bayern ganz offiziell einen Auftritt anmelden und haben in 13 Gemeinden – aufgeteilt in Bayern und Baden-Württemberg – ein Aufenthaltsverbot bekommen. Dagegen wird natürlich mit der Kanzlei Mandic in mehreren Instanzen geklagt. Der Aufwand, den wir für einen simplen Auftritt aufbringen müssen, ist echt unglaublich. Allein die Verwaltungskosten überschreiten fast die möglichen Einnahmen. Im Gegensatz dazu werden linksradikale Musiker sogar noch subventioniert, um ein „Zeichen gegen Rechts“ zu senden.
Wir danken euch für die Einblicke, wünschen euch viel Erfolg beim Prozess und sprechen uns wieder, wenn ein Urteil gefallen ist.