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Clan-Kriminalität: Neue Eskalation droht

Die Hausdurchsuchungen bei Mitgliedern krimineller Clans am Dienstag bringen das Problem krimineller arabischer Großfamilien einmal mehr in die Schlagzeilen. Während die einwanderungsfreundlichen Altparteien die Augen vor den „Verwerfungen“ einer multikulturellen Gesellschaft verschließen, hat sich hier längst ein staatsfreier Raum etabliert.

Clan-Kriminalität: Hausgemachtes Problem

Den Zielpersonen der Durchsuchungen, darunter mindestens ein (derzeit noch flüchtiges) Mitglied des berüchtigten Remmo-Clans, wird der spektakuläre Einbruch in das Grüne Gewölbe in Dresden vorgeworfen.

Es sind meist nur die medienwirksamen Verbrechen von Clan-Mitgliedern, z.B. der Überfall auf ein Pokerturnier im Berliner Hyatt-Hotel (2010) oder auf das KaDeWe (2014) oder zuletzt der Diebstahl einer 100 Kilogramm schweren Goldmünze aus dem Bode-Museum (2017), die für kurze Zeit das Schlaglicht auf die über Jahrzehnte etablierten kriminellen Parallelgesellschaften der Clans werfen. Eine Welt, in der Revierkämpfe toben, Gewalt zum Alltag gehört und die immer neue Generationen krimineller Migranten anzieht. Experten sind sich längst einig, dass Justiz, Politik und Verwaltungen im Kampf dagegen auf ganzer Ebene versagt haben.

Der Pate aus Berlin

„Es war nun einmal gesetzlich festgeschrieben, dass Asylbewerbern im Duldungsstatus Sozialhilfe zustand. Dass ich von dieser Regelung Gebrauch machte, war einfach nur mein gutes Recht. Ob es zu meinem Lebensstil passte, stand auf einem völlig anderen Blatt […] Ich selbst konnte angesichts der Tatsache, dass meine Asylanträge nach nunmehr 18 Jahren ignoriert, beziehungsweise abgelehnt wurden, obwohl die deutschen Behörden wussten, dass sie mich nicht abschieben konnten, zu alledem ohne jedes schlechte Gewissen sagen: selbst schuld.“

Diese offenen Worte schreibt der selbst ernannte „Pate von Berlin“ Mahmoud al-Zein, Oberhaupt eines arabischen Clans, in seiner Biographie „Mein Weg, meine Familie, meine Regeln“. Bis zu 4.000 Euro im Monat zahlte ihm das Sozialamt, während er mit Freunden ausschweifende Partys in Luxus-Restaurants feiert – wenn er nicht gerade einmal wieder in Haft saß.

Wie viele Libanesen reiste er, dank der guten Beziehungen des Libanons zum ehemaligen Ostblock, über die DDR in die BRD ein und nistete sich hier im Asyl- und Sozialsystem ein. Zugute kommt ihm, dass es keine Abschiebungen in das Bürgerkriegsland Libanon gibt. Dabei ist er nach Ermittlungen des LKA Berlins nicht einmal Libanese, sondern Türke und stammt – wie viele Großfamilien – aus Südanatolien. Versuche, ihn abzuschieben, scheiterten jedoch selbst auf der Ebene der höchsten Politik. Trotz eines Anrufs des damaligen Bundesinnenministers Schily bei seinem türkischen Amtskollegen bürgerte die Türkei den schwerkriminellen al-Zein kurzerhand aus – als Staatenloser konnte er nicht mehr aus Deutschland abgeschoben werden.

Al-Zein ist nur eines von dutzenden Beispielen für die Machtlosigkeit des Staates gegenüber Schwerkriminellen. Über Jahrzehnte konnten so „die arabischen Großfamilien und ihre kriminellen Imperien“ (so der Titel eines Sachbuchs) weitestgehend ungestört wachsen. Nun droht ihnen jedoch Gefahr – allerdings nicht von der Exekutive, sondern von anderen Kriminellen.

Neue Akteure, neue Konflikte

Schon früh gab es Revierkämpfe in der Welt der Clans. Erst waren es Zigeunerbanden, später kurdische Asylbewerber, mit denen sich die arabischen Clans brutale Auseinandersetzungen um Macht und Einfluss lieferten. Seit einigen Jahren treten jedoch neue Akteure aufs Spielfeld: Tschetschenen. Bereits vor zwei Jahren berichteten wir ausführlich über die Probleme mit kriminellen und islamistischen Tschetschenen.

Von der Öffentlichkeit unbemerkt, haben kriminelle Tschetschenenbanden insbesondere in Berlin mittlerweile einen regelrechten Untergrundkrieg gegen die „alteingesessenen“ arabischen Clans vom Zaum gebrochen. Es geht um Drogen, Schutzgeld, Rotlicht und jede Menge Geld. Das Mittel der „Neuen“: Äußerste Brutalität. Viele von ihnen haben im Bürgerkriegsland Tschetschenien entsprechende Erfahrungen gesammelt, sie gelten als verroht, gewalttätig, skrupellos und noch abgeschlossener als die ohnehin schon verschlossenen arabischen Clans.

Schon vor längerem sprach das Bundeskriminalamt von nordkaukasisch-dominierten OK-Strukturen“ [„OK“ steht für Organisierte Kriminalität, Anm. d. Red.] mit einer „überdurchschnittlich hohen Eskalations- und Gewaltbereitschaft“. Auch vor Morden macht die tschetschenische Mafia keinen Halt. So wird etwa der bis heute ungeklärte Fall eines polizeibekannten Kokaindealers, den eine Autobombe 2016 mitten in Berlin buchstäblich zerfetzte, dem Milieu tschetschenischer krimineller Strukturen zugerechnet.

Jahrelang galten tschetschenische Kriminelle als „Söldner“ für Strukturen der Organisierten Kriminalität, die sich ihrer Gewalttätigkeit etwa zum Eintreiben von Schutzgeld bedienten. Seit Längerem scheint jedoch eine Umorientierung stattzufinden. Tschetschenen treten zunehmend mit eigenen Gruppen, oft im Stil von Rockerclubs, auf und drängen ganz offensiv auf den „Markt“. So etwa jüngst in Berlin.

Brutale Überfälle mitten in der Hauptstadt

Etwa 30 vermummte Männer überfielen einen dem berüchtigten Remmo-Clan zugerechneten Späti im Stadtteil Neukölln – ein Gebiet, das die arabischen Clans für sich beanspruchen. Nur 100 Meter von einer Polizeistation entfernt gingen die Vermummten mit Messern und Hämmern auf ihre Opfer los. Wenig später kam es am Bahnhof Gesundbrunnen offenbar zu einem Racheakt. Fünf Männer wurden hier von zehn weiteren Männern mit Messern und Schlagstöcken attackiert. Einen Tag darauf griffen 20 Araber zwei weitere Männer an. Auch hier kamen, wie Videoaufnahmen beweisen, Messer zum Einsatz. Die zum Teil schwerverletzten Opfer: Tschetschenen. Wenig später ereignete sich ein weiterer Überfall. Die Polizei prüft, ob hier ein Zusammenhang besteht.

Drei (oder vier) brutale Angriffe innerhalb von nur 24 Stunden – es droht die Eskalation innerhalb der kriminellen Parallelwelt. Beide Seiten verfügen, so die Einschätzung des BKA, über scharfe Waffen. Zwar können die oft mehrere Tausend Angehörige zählenden arabischen Clans weitaus mehr Personen mobilisieren als die zahlenmäßig weit unterlegenen tschetschenischen Strukturen, diese setzen jedoch auf ihre europaweite Vernetzung und ihre äußerste Gewaltbereitschaft.

Als etwa im Juni im französischen Dijon ein junger Tschetschene von nordafrikanischen Drogenhändlern zusammengeschlagen wurde, reisten schwerbewaffnete Tschetschenen aus ganz Europa an, um Blutrache zu üben. Die französische Polizei brauchte mehrere Tage, um die Lage wieder zu beruhigen. Ein ähnlicher Fall spielte sich im brandenburgischen Rheinsberg ab. Auch hier mobilisierten einige mit Deutschen und Polen in Streit geratene Tschetschenen innerhalb kürzester Zeit gewalttätige Unterstützung von außerhalb. Bei einer Eskalation der Konflikte in der kriminellen Halbwelt droht Berlin zum Schlachtfeld international operierender Banden zu werden.

Parallelgesellschaft: „Ich machte es wie in Beirut“

Dass es bislang nicht dazu kam, liegt wohl auch an Mahmoud Charr. Dem syrischen Profiboxer wird ein hohes Ansehen in der Parallelwelt der Clans und gute Kontakte zum tschetschenischen Präsidenten Ramsan Kadyrow nachgesagt. Mit einem Foto in Sozialen Medien präsentierte er sich als „Friedensstifter“ zwischen den verfeindeten Arabern und Tschetschenen und rief diese im Namen Allahs zu Versöhnung auf. Das hat durchaus Tradition, schon lange regeln die Oberhäupter der kriminellen Großfamilien ihre Konflikte unter sich. „Ich machte es wie in Beirut“, erklärte etwa Mahmoud al-Zein in seiner Autobiographie zu dieser Art der „Konfliktbewältigung“.

„Die Unruhen der letzten Tage in Berlin drohten zu eskalieren und ich wurde darum gebeten, mit den verfeindeten Gruppen zu verhandeln, damit es keine weiteren Verletzten gibt. Die Lage war sehr gefährlich. Die deutsche Polizei war informiert. Unter dem Schutz und mit dem Wissen der Polizei konnte ich dazu beitragen, Frieden herzustellen und Schlimmeres verhindern“, erklärte Charr selbst in einem entsprechenden Beitrag auf seiner Facebook-Seite. Die Polizei wiederum widerspricht, dass dieser „Friedensgipfel“ in Absprache mit ihr stattgefunden habe. Vielmehr stelle es einen Beweis dafür dar, dass die kriminellen Strukturen ihre Angelegenheit trotz schwerster Straftaten selber regeln wollen.

Dass mit dem „Friedensgipfel“ die Auseinandersetzungen zwischen Arabern und Tschetschenen ein Ende gefunden haben, wird derweil von niemandem ernsthaft erwartet. Und so dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis in Berlin und in anderen deutschen Großstädten erneut die Revierkämpfe ausbrechen – unter den (verschlossenen) Augen der Justiz und der Politik.

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Kommentare (1)

Ketzerlehrling
Welches Problem ist in Merkelstan nicht hausgemacht?

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