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Böhmermann & Klaas: Spenden verschleudert?

  • „Civilfleet“ wollte ein Schiff chartern, um im Mittelmeer Migranten aufzunehmen – und versenkte mehr als 200.000 Euro Spenden. Das Schiff lief niemals aus.
  • Schlepper-NGOs profitieren von der verantwortungslosen Migrationspolitik des deutschen Innenministers Horst Seehofer (CSU).

Das linke Vorzeigeprojekt „Civilfleet“ ist gescheitert. Initiiert von Moderator Klaas Heufer-Umlauf und Staats-TV-Clown Jan Böhmermann, setzte die Möchtegern-NGO Hunderttausende Euro Spendengelder in den Sand von Panama. Eine Recherche der Plattform addendum.org deckt die dubiosen Hintergründe auf.

Teurer Spaß

Erst Anfang des Jahres vermeldete „Civilfleet“, dass die „Golfo Azzurro“, ein ehemaliger Trawler, einsatzfähig sei und auf einen Betreiber warte. Wie die addendum-Recherche zeigt, ließ sich der Verein den Spaß rund 200.000 Euro kosten. Doch die „Golfo Azzurro“ stach nie in See. Mehr als zwei Drittel der ursprünglichen Spendensumme flossen demnach unmittelbar in das gescheiterte Projekt.

Brisant sind vor allem die Informationen über den Schiffseigner. Dabei soll es sich um die in Panama City ansässige „Deep Water Foundation“ handeln, deren Gründer tauchten bereits mehrfach in Zusammenhang mit dubiosen Briefkastenfirmen auf. Ihre Namen fallen auch in Zusammenhang mit den „Offshore-Leaks“. In einer Stellungnahme verweist „Civilfleet“ darauf, von den Verbindungen der „Deep Water Foundation“ zu den „Offshore-Leaks“ nichts gewusst und kein Vertragsverhältnis mit der Firma gehabt zu haben, da die niederländische „Stichting Golfo Azzurro“ als Vertragspartner fungiert habe.

Inzwischen wurde das Projekt „Golfo Azzurro“ sehr zum Bedauern des verantwortlichen „Civilfleet“-Schatzmeisters und NGO-Aktivisten Ruben Neugebauer eingestellt. Der Schiffseigner habe seine Zusage nicht einhalten können, eine neue Flagge für das Schiff zu bekommen, so der in der linken Szene umtriebige Neugebauer (u.a. Peng! Kollektiv und Jib-Collective) gegenüber addendum.org. Zuvor hatte Klaas Heufer-Umlauf versprochen, „dafür zu sorgen, dass das Geld da ankommt, wo es hin muss“.

„Civilfleet“ inszeniert sich als Opfer

Das peinliche Versagen von „Civilfleet“ ist symptomatisch für das linksliberale Establishment. In der Stellungnahme inszeniert sich der Verein, dessen Vorsitzender der grüne EU-Parlamentsabgeordnete Erik Marquardt aus Berlin ist, als Opfer politischer Kampagnen: „Wenn man Seenotrettung machen will, muss […] mit den realen Bedingungen umgehen, in denen auch eine Beschlagnahmung des Schiffes ohne reales Fehlverhalten der Seenotrettungs-NGOs drohte, was wiederum schnell einen höheren sechsstelligen Betrag kosten kann.“

Die Schamlosigkeit, mit der die Verantwortlichen hier die Tatsachen verdrehen, ist erstaunlich, denn auf der eigenen Internetseite verweist „Civilfleet“ auf „prominente Unterstützung“. Dass innerhalb weniger Wochen fast 300.000 Euro Spenden eingesammelt werden konnten, ist nicht zuletzt eine Folge der hohen Medienreichweite durch die Staatskünstler Böhmermann und Heufer-Umlauf.

Seehofer & Co. schaffen Pull-Faktoren

Laut Bundesinnenministerium hat sich Horst Seehofer (CSU) indessen mit seinen Amtskollegen aus Frankreich, Italien und Malta auf einen „vorübergehenden Notfallmechanismus für Seenot-Rettungsfälle“ geeinigt. Details wurden bislang nicht veröffentlicht. Doch Seehofer erklärte bereits im Vorfeld die Bereitschaft der Bundesregierung, 25 Prozent aller im Mittelmeer aufgenommenen Migranten aufzunehmen.

Damit dürfte klar sein, dass Innenminister Seehofer erneut zur drohenden Verschärfung der Migrationsfrage in den kommenden Jahren beiträgt. Das Scheitern von „Civilfleet“ ist angesichts dieser verantwortungslosen Politik nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

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