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Nach Sturz von Antifa-Haus: Was steckt dahinter?

Halle (Saale), 2018: Ein 24-jähriger Polizeischüler stürzt vom Dach eines linken Szenetreffs. Er stirbt. Die Hintergründe bleiben unklar – und die Behörden behindern eine Aufklärung. Nun erhebt die Familie des Toten schwere Vorwürfe und im Landtag befasst sich auf Antrag der AfD ein Untersuchungsausschuss mit dem Fall.

Wieder Staatsversagen in Sachsen-Anhalt

Die Mechanismen im Fall des Polizeischülers Paul Lorenz sind denen im Fall Marcus H. aus Wittenberg erschreckend ähnlich. Kein Wunder: In beiden Fällen geht es für die Verantwortlichen um vieles. In beiden Fällen kämpfen die Hinterbliebenen um Gerechtigkeit für ihre toten Söhne. Und: In beiden Fällen gibt es unzählige offene Fragen.

Norbert Lorenz, der Vater von Paul, erläutert nun in einem einstündigen Video die Hintergründe und Ungereimtheiten des tödlichen Sturzes sowie der anschließenden „Aufklärung“.

Die Arbeit der Polizei und der Staatsanwaltschaft sei für die Familie ein „fortgesetzter Alptraum“, so der trauernde Vater. Sein Vorwurf: Die Behörden haben kein Interesse an der Ermittlung der tatsächlichen Umstände. Dies bleibe Sache der Familie. Um zu zeigen, dass in diesem Fall „fast nichts so ist, wie es scheint“ oder in den Medien dargestellt wird, wendet sich Norbert Lorenz nun an die Öffentlichkeit.

Die offizielle Version des Sturzes

Am 29. April 2018 gegen 5.45 Uhr stürzt Paul Lorenz nach einem Diskobesuch vom Dach eines Gebäudes in der Reilstraße 76 zwölf Meter in die Tiefe. Zu dem Zeitpunkt hat er 1,7 Promille. Das Haus grenzt unmittelbar an den Antifa-Szenetreff „Reil 78“. Brisant: Auch das Gebäude mit der Hausnummer 76 befindet sich seit 2015 im Besitz eines linken Syndikats.

Für die Ermittlungen spielt das keine Rolle. Die offizielle Version lautet, der angehende Polizist und gelernte Dachdecker habe sich unerlaubt Zutritt zum Gebäude verschafft. Wie es jedoch zum Sturz gekommen ist, ist bis heute ungeklärt. Den Verdacht eines Einbruchdiebstahls, den zwei Bewohner des Gebäudes erwecken wollten, verwerfen die Ermittler bald – es finden sich keine Spuren an den Gegenständen. Neue Theorie: ein „tragischer Unfalltod“. Im Mai 2019 werden die Ermittlungen eingestellt.

Familie hat erhebliche Zweifel

An dieser Version hegt Pauls Familie erhebliche Zweifel. Nach ihrer Ansicht gebe es starke Indizien dafür, dass eine „Angriffshandlung gegen Paul“ vorgelegen habe.

Im Video erläutert Norbert Lorenz das Geschehen vor dem Sturz sowie das Vorgehen der Ermittler detailliert. Er betont, dass bei seinem Sohn keinerlei Werkzeug gefunden worden sei. Dasselbe gelte für Spuren an der Tür des Nebeneingangs, im Erdgeschoß und an dem vermeintlichen Diebesgut. Auch die widersprüchlichen Aussagen der zwei Zeugen – Bewohner der Reilstraße 76 – stimmen nachdenklich.

Welche Rolle spielen die Bewohner des Hauses in dem Fall? Die Polizei geht den zahlreichen Widersprüchen nicht nach. Auch die Mainstream-Medien – mit der linken Szene bestens vernetzt – greifen die Geschichte vom vermeintlichen Einbruchdiebstahl unkritisch auf.

Ein weiteres Indiz ist die ungewöhnliche Zerstörung von Pauls Handy, die nach einem Gutachten der TU Dresden nicht zum Sturz und der „Auffindesituation“ passe. Dass den Ermittlern dieser Umstand nicht aufgefallen sei, keine Fotos vor Ort gemacht wurden und beim Auslöten des Chips dieser beschädigt wurde, nennt der Vater des Toten „grob fahrlässig“.

Was ist wirklich passiert?

Es ist naheliegend, dass das Handy mit einer Eisenstange zerschlagen wurde, während es Paul Lorenz in der Hand hielt. Das führt zu dem Schluss, dass der Tote Ziel eines gewalttätigen Angriffs wurde.

Am Abend des Sturzes fanden im Antifa-Haus „Reil 78“ mehrere Konzerte statt. Die beiden Hauptzeugen wohnen nicht nur am Tatort, sondern engagieren sich auch aktiv in den jeweiligen Trägervereinen von Reilstraße 76 und 78. Für die Behörden spielte das keine Rolle. Warum wurde die Befragung der Taxifahrer nicht in den Akten vermerkt? Und warum wurde der Rettungsdienst deutlich vor der Polizei kontaktiert – und zwar erst nach dem tödlichen Sturz? Warum wurde ein wichtiger Zeuge trotz deutlicher Hinweise nicht vernommen?

Norbert Lorenz: „Wir glauben, dass die Beteiligten im ‚Reil 76‘ und im ‚Reil 78‘ unter allen Umständen verhindern wollten, dass die wahren Beweggründe, warum Paul sich in diesem Haus befand, ans Licht kommen. Deshalb die nachträgliche Einbruchsmeldung bei der Polizei und dieses Märchen von der Diebstahlshandlung.“

„Der offensichtliche Versuch, Handlungen und Geschehnisse zu verschleiern, spielt für die Kriminalbeamten und auch die Staatsanwaltschaft keine Rolle. Sie wollen es nicht wissen“, so Lorenz weiter.

Eine Strafanzeige der Familie wegen falscher Aussage, falscher Verdächtigung und Vertuschung einer Straftat wird vom Staatsanwalt fallengelassen. Der Versuch, Zeugen aus dem Umfeld der linken Szene zu gewinnen, scheitert. Man sei auf eine „Mauer des Schweigens“ gestoßen und ihnen sei im Falle weiterer Fragen zu dem Vorfall körperliche Gewalt angedroht worden, berichtet Norbert Lorenz.

Totales Behörden- und Staatsversagen – Stahlknecht rücktrittsreif

Das Ausmaß des Behördenversagens sprengt alle Vorstellungskraft. Denn es wurden offensichtlich nicht nur grob fahrlässig Beweismittel zerstört, die Akten unvollständig geführt, ein Zeuge und potenzieller Tatbeteiligter nicht gehört und schwerwiegende Widersprüche ignoriert – von der Einstellung der Ermittlungen erfuhr die Familie des Opfers erst knapp vier Monate später.

Auch von den Altparteien erhalten die Eltern keine Unterstützung. Innenminister Stahlknecht (CDU) wimmelt sie ab und untersagt den Kollegen des Opfers gar an der Beerdigung in Uniform teilzunehmen. Nach dem faktenbasierten Vortrag von Norbert Lorenz ist der CDU-Politiker jedenfalls rücktrittsreif.

Wie viele Opfer noch?

Egal ob ein junger Deutscher wie Marcus Hempel von einem Syrer totgeprügelt wird oder ein ambitionierter Polizist wie Paul Lorenz möglicherweise unter Beteiligung von Linksextremisten zu Tode kommt – der deutsche Rechtsstaat verschließt seine Augen vor diesen „falschen“ Opfern. Zurück bleiben die Angehörigen der Toten, die nun mit eigenen Mitteln für Gerechtigkeit kämpfen müssen, weil sie vom Establishment im Stich gelassen wurden.

Ob der Untersuchungsausschuss im Landtag von Sachsen-Anhalt wirklich Licht ins Dunkel bringen wird, ist mehr als fragwürdig. Aber möglicherweise gelingt es dadurch den Druck auf die beteiligten Ermittler zu erhöhen – und damit wenigstens in Zukunft ähnliche Tragödien zu verhindern.

Wie viele Justizskandale werden wir noch erleben? Wie viele Tote wird die deutsche Kuscheljustiz noch fordern, bevor ein Umdenken stattfindet?

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