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Regensburg: Schüsse auf Gegendemonstranten?

Am 11. Oktober demonstrierten in Regensburg Anhänger der Alternative für Deutschland (AfD). Wie immer waren auch zahlreiche Gegendemonstranten, darunter auch gewaltbereite Autonome, erschienen. Nach dem Ende der Veranstaltung kam es zu einer Attacke auf AfD-Sympathisanten. Diese wehrten sich jedoch erfolgreich. Trotz der eindeutigen Faktenlage verdrehen linke bis linksextreme Medien die Tatsachen und inszenieren eine lachhafte Kampagne gegen den Jungpolitiker Tim Ballschuh, der Opfer des Vorfalls war. „Ein Prozent“ sprach mit ihm über die Ereignisse.

Sehr geehrter Herr Ballschuh, was genau geschah am 11. Oktober in Regensburg?

An diesem Datum sollte eine AfD-Kundgebung in Regensburg stattfinden. Nach dem frühen Ende der Veranstaltung wollte ich den Ort schnellstmöglich verlassen. Dabei begleitete mich ein Bekannter, dem ich anbot, ihn nach Hause zu fahren, um ihn nicht der Gefahr von Übergriffen durch gewaltbereite Linksextreme auszusetzen. Nicht nur hatte er in näherer Vergangenheit schon mit Übergriffen zu kämpfen, auch war davon auszugehen, dass Linksextreme ihn erkennen und ihm entsprechend nachstellen würden, wäre er allein mit dem Zug abgereist.

Wir verließen also den Kundgebungsort und gingen zum Parkplatz. Dort erwarteten uns bereits einige Personen, die uns zu verstehen gaben, sie hätten unser Fahrzeug „auf dem Schirm“.

Im Wissen um die gewaltsamen Übergriffe auf AfD-Wahlkämpfer ergriff ich entsprechende Vorsichtsmaßnahmen für die Heimfahrt – dann fuhren wir los.

Selber ortsunkundig ließ ich mich dann von meinem Bekannten aus der Stadt navigieren.

Nach etwa 500 Metern – fernab des Kundgebungsortes – mussten wir an einem Zebrastreifen halten. In diesem Moment knallte es laut. Linksextreme schlugen auf mein Auto ein. Es wurde immer heftiger. Das war kein „Trommeln“, wie in manchen Medien zu lesen war. Ein Weiterfahren war auf Grund der Personen, die halbseitig um das Fahrzeug standen, nicht möglich.

Um Schäden am Fahrzeug oder gar ein Eindringen der Angreifer und mögliche Übergriffe zu verhindern, gab ich dann einen Schuss aus der Schreckschusswaffe ab, nachdem ein alleiniges Vorzeigen die Angreifer nicht nachhaltig von ihrem Tun abbringen konnte.

Der Schuss hatte die gewünschte Schreckwirkung und ich konnte wegfahren. Im direkten Anschluss daran meldeten wir den Vorgang bei der Polizei.

Dass verschiedene Medien nun von „Schüssen“ auf Gegendemonstranten berichten, ist nicht nachvollziehbar. Weder ist bekannt, ob diese Personen bei der Gegenkundgebung waren – freilich nicht unwahrscheinlich – noch ereignete sich dieser Zwischenfall in der Nähe oder während der Gegendemo. Es handelte sich um eine reine Abwehrhandlung gegen einen hinterhältigen, politisch motivierten Angriff.

Warum führten Sie zu diesem Zeitpunkt eine Schreckschusspistole mit sich?

Wie ich bereits anmerkte häufen sich Übergriffe auf AfD-Wahlkämpfer, oftmals in großer Überzahl der Angreifer und auch bewaffnet. Aus den aktuellen und vergangenen Wahlkämpfen sind ausreichend Fälle dokumentiert. Da wir den Tag über Flugblätter verteilt hatten und Plakate aufhängen wollten, befand sich die Schreckschusswaffe in meinem Fahrzeug. Da ich einen kleinen Waffenschein besitze, dürfte ich sie sogar mitführen.

Wie war die Stimmung bei den Gegendemonstranten im Vorfeld während der AfD-Kundgebung?

Da die Kundgebung wie bei linken Veranstaltungen üblich von Lärm und Getrommel begleitet wurde, kann ich nicht sagen, wie die Stimmung im Detail war. Aufgeregt auf jeden Fall, immer wieder wurde wörtlich der Hass gegen die Veranstalter, gegen Patrioten und Andersdenkende zum Ausdruck gebracht.

Wie groß war die Bedrohungslage einzuschätzen?

Auf jeden Fall sehr groß. Stellen Sie sich einmal vor, Ihr Fahrzeug wird zum Halten gezwungen, ein Mob hasserfüllter Linksextremisten umstellt es, drischt auf das Fahrzeug ein und Ihnen wird gedroht. Wenn Sie dabei die teilweise lebensgefährlichen Übergriffe im Hinterkopf haben und sich der hasserfüllten Skrupellosigkeit linker Gewalttäter bewusste sind, dann ist das eine extreme Bedrohungssituation.

Wir reden hier nicht von einem blöden Spruch, einem Stinkefinger und einer Trillerpfeife. Es handelte sich um einen hinterhältigen Angriff. Wer weiß, welche Schäden an Personen und Fahrzeug ohne meine Gegenwehr noch zustande gekommen wären…

Sind Sie mit der linksextremen Szene Regensburgs vertraut?

Nein, in keiner Form. Ich komme selber nicht von dort. In der Stadt fallen viele alternative und linksextreme Aufkleber usw. auf, mehr weiß ich darüber nicht. Berichte sprechen von offener Gewaltbereitschaft. Nach meiner Erfahrung kann ich das jetzt bestätigen.

Welche Folgen hatte Ihr Eingreifen für Sie?

Bislang ist mir nur die zumeist recht tendenziöse Berichterstattung bekannt.

Stellen Sie insgesamt eine Radikalisierung von links fest?

Auf jeden Fall. Die politische, vor allem aber die gewaltbereite Linke fühlt sich durch die AfD zunehmend in ihrer Narrenfreiheit bedroht. Sie kann nicht mehr ungeniert und unkontrolliert agieren, ihr verbrecherisches Tun, etwa in Hamburg, bleibt gesellschaftlich-medial nicht unwidersprochen. Diese Tendenzen versucht man durch noch brutalere Gewalt und Einschüchterung zu bekämpfen. Dieser grundlose Überfall ist ein gutes Beispiel dafür. Niemand hat ihnen etwas getan, aber der friedliche Protest genügt ihnen nicht, sie müssen Gewalt anwenden. Ich finde das sehr traurig. Man muss sich nicht mögen, schon gar nicht einer Meinung sein. Aber leben und leben lassen, wie es so schön heißt. Eine Frechheit zudem, dass manche gar Versuchen diesen Überfall als einen Angriff auf harmlose Gegendemonstranten darzustellen.

Trotz solcher Versuche ist die AfD erfolgreich in den bayerischen Landtag eingezogen. Versprechen Sie sich jetzt eine verstärkte Bekämpfung des Antifa-Milieus in Bayern?

Nein, das glaube ich nicht. Schon gar nicht, wenn die Grünen mit in der Regierung sitzen sollten. Diese Partei ist einer der einflussreichsten Anwälte der Antifa, nicht zuletzt aus ihrer Politik entwächst dieser Hass gegen alles Deutsche, der sich dann auf der Straße entleert.

Die CSU versucht derweil ihre Macht zu erhalten und wird gegen solche Umtriebe weiterhin mehr leidenschaftslos als leidenschaftlich vorgehen, wenn überhaupt.

Die AfD hat derweil nicht genug Kraft, von sich aus aktiv dagegen vorgehen zu können, von den anderen Parteien ist ebenfalls keine Hilfe zu erwarten. Diese sind, soweit sie sich den Anschein von Bürgerlichkeit geben, doch ganz froh, dass es die AfD und nicht sie selber trifft.

Was aber geschehen kann, ist Aufklärung und Information. Das Durchbrechen des Schweigens, Erkenntnisse durch parlamentarische Anfragen usw. Je mehr vom Unwesen der Antifa und ihren parlamentarischen Mäzene bekannt wird, umso mehr wird der Bürger diese Strukturen hinterfragen und kritisieren.

Die Medien bemühen sich, die AfD als „verfassungsfeindlich“ darzustellen. Wie wahrscheinlich ist es in Ihren Augen, dass es zu einer Beobachtung durch den Verfassungsschutz kommt?

Ich gehe davon aus, dass die AfD, zumindest in Teilen, vom VS überwacht werden wird. Dies geschieht aber sicherlich nicht auf Grund einer tatsächlichen Verfassungsfeindlichkeit der Partei, sondern aus politischem Kalkül der regierenden Parteien. Allein die Ankündigung ist gleichbedeutend mit einem Brandzeichen – der Versuch einer sozialen Ächtung. Zudem will man die Partei von gewissen gesellschaftlichen Schichten und Funktionsträgern entfremden: Akademiker, Beamte, Soldaten usw. – divide et impera – ein politisches Prinzip, das ebenso alt wie aktuell ist.

Ist die AfD denn „verfassungsfeindlich“?

Ganz klar nein. Es gibt wohl keine andere Partei in Deutschland, der das Grundgesetz so am Herzen liegt wie der AfD. Auf die Analysen der Laienstaatsrechtler aus den Politbüros der Altparteien braucht man nichts geben. Vor diesem Hintergrund sollte man eher im Auge behalten, inwieweit höchstrichterliche Entscheidungen sich am Recht oder am Parteibuch orientieren.

Der Ruf nach einer Beobachtung hat also einen politischen Hintergrund. Wie sollte die Partei demnach auf die Angriffe des Establishments reagieren?

Mit der entsprechenden Gelassenheit. Es sind aufregende Zeiten, in denen wir leben. Politik entwickelt sich schnell wie schon lange nicht mehr. Politische Naivität brauchen wir so wenig wie politische Dummheit. Grenzüberschreitungen darf die Partei nicht dulden, das ist klar, Hexenjagden und Hysterie aber ebenso wenig. Die Repressionsschrauben werden immer enger gedreht. Da müssen wir jetzt durch, wenn wir nachhaltig erfolgreich sein wollen. Und das gelingt uns nur, wenn wir zwei Dinge beachten: Wir überlassen die Definition dessen, was gut und was falsch ist, nicht mehr dem politischen Gegner. Wenn das geschieht, hat er uns in der Hand. Das zweite ist, den Anstand nicht zu verlieren, Rechtstaatlichkeit und Ethik sind hier nur ein paar Stichpunkte dazu. Im Prinzip „Sauber bleiben“, wie es im Volksmund heißt. Sauber und standhaft!

Herr Ballschuh, vielen Dank!

Dass mit so wenig journalistischer Behutsamkeit vorgegangen wird, wenn über gewalttätige Übergriffe auf Patrioten berichtet wird, ist schon längst nichts neues mehr. Die Clique der Deutschland-Hasser zieht sich von den Bodentruppen bei AfD-Gegendemonstrationen und Gewaltbereiten in den Nebenstraßen bis hin zu den Verantwortlichen in den Redaktionsstuben und den Büros der Altparteien. Wichtig ist es nun, dem Sumpf des Establishments ein gemeinsames, patriotisches Netzwerk entgegenzusetzen, das sowohl Gegenöffentlichkeit herstellen kann, als auch Falschmeldung der Medien aufdecken kann. Daran arbeitet Ein Prozent tagtäglich – genau wie hunderte anderer Patrioten im ganzen Land.

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Kommentare (3)

Rainer Unsinn
Auf Linksextremisten zu schießen ist wirklich unsinnig. Die haben kein Geschäftsmodell und sind vom Selbsthaß zerfressen. Die schaffen sich selbst als erstes ab, wenn man sie mit ihrer Ideologie allein läßt.
Simplicissimus
Divide et impera. (vmtl. Niccolò Machiavelli)
Ilona

Gewalt ist kein Weg, kein Ausweg, nur eine Sackgasse. Martin Sellner schrieb doch neulich gerade auf SIN: wir müssen sie intellektuell widerlegen und zerpflücken -- RICHTIG!

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