Millionenfeldzug gegen die AfD

Die Inhalte dieser umfangreichen Recherche werden wir in einer Folge unseres Podcasts „Lagebesprechung“ vorstellen.


Nach eigenen Angaben will das Campact-Netzwerk 2,5 Millionen Euro mobilisieren, um politischen Einfluss auf die Landtagswahlkämpfe und -ergebnisse in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern zu nehmen – 2,4 Millionen haben sie bereits gesammelt. Aus dem „NoAfD-Fonds“ sollen 1,25 Millionen Euro direkt an Organisationen in den beiden Bundesländern gehen, um die AfD zu bekämpfen.

Unsere Recherchen zeigen, dass das Campact-Netzwerk schon seit Jahren in den beiden Bundesländern aktiv ist und mit welchen Bündnissen es zusammenarbeitet. Wir haben bereits in einer Recherche und in einem Podcast über diese gezielte politische Einflussnahme berichtet.

Podcast: Geplante Sabotage der AfD-Erfolge (April 2026)

In der Landespolitik stellt man sich dumm und weiß angeblich nichts darüber, wie das – auch aus dem Ausland von zweifelhaften Organisationen wie den Open Society Foundations von George Soros finanzierte – Netzwerk in den Bundesländern wirkt. Das ist entweder politisch gewollt oder demokratiegefährdende Ignoranz.

Zeitgleich zeigt uns die Landespolitik unfreiwillig Wege auf, wie wir gegen die Machenschaften dieser dubiosen NGOs vorgehen können.

Campact – ein toxischer Partner

Der Campact e. V. hat 2019 wegen seiner politischen Kampagnen die Gemeinnützigkeit verloren. Die Verantwortlichen haben daraus gelernt und die Demokratie-Stiftung Campact gegründet, die laut Eigenaussage eine Bewegung in zwei Körperschaften darstellt.

Sie wissen, dass sie bei der Einflussnahme auf die Wahlen geschickt vorgehen müssen, damit die Partner vor Ort ihre Gemeinnützigkeit und somit ihren Fördergeldfluss aus öffentlichen Mitteln sowie ihre Steuervorteile behalten.

Deswegen ist es klug, „Wegwerf-Bündnisse“ als weitere Träger zwischenzuschalten. Laut Einschätzung der Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS) sind die beiden Partner in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern „solidarische antifaschistische Netzwerke“. Es sind Organisationen, die scheinbar nur einem Zweck dienen: dem Kampf gegen die AfD. Die Strippenzieher von Campact hoffen, durch das Zwischenschalten dieser Bündnisse das Gemeinnützigkeitsproblem umgehen zu können.

Doch wenn rechtsstaatliche Maßstäbe angelegt werden oder die AfD ab Herbst oder zu einem späteren Zeitpunkt mitzubestimmen hat, dann kann den Verantwortlichen vor Ort die Zusammenarbeit mit Campact auf die Füße fallen. Vorstände sind persönlich haftbar, und Fördermittel sowie Steuervorteile können zehn Jahre lang rückwirkend zurückgefordert werden – mehr dazu hier.

Ein Grund für uns alle, genau hinzusehen, Finanzämtern und Parlamentariern zuzuarbeiten und für mögliche AfD-Regierungen- oder Untersuchungsausschüsse einen wirksamen Umgang mit NGOs vorzubereiten.

Mecklenburg-Vorpommern: „Zusammen bewegen“

Bei einem dokumentierten Strategiegespräch der Rosa-Luxemburg-Stiftung, also der parteinahen Stiftung der Partei Die Linke, saßen Vertreter der Bündnisse aus Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt sowie von Campact zusammen. Interessant sind auch die Mehrfachfunktionen der Teilnehmer aus den Bundesländern.

Für das Bündnis aus Mecklenburg-Vorpommern wurde Alexander „Ali“ Maschke zugeschaltet – laut Eigenangaben kommt er aus Schwerin. Er gibt an, Mitglied der Linkspartei zu sein, und wird als „Mitarbeiter in einem gewerkschaftsnahen Projekt in Mecklenburg-Vorpommern“ vorgestellt. Dabei handelt es sich um die gewerkschaftliche Arbeitslosenvertretung des Dau wat e. V. in Rostock – dort ist er nach Eigenangaben seit mehr als drei Jahren tätig.

„Ali“ hat zudem mit der Arbeit Aus der Krise zur Stärke? Zur Konstituierung industriegewerkschaftlicher Subjekte in Ostdeutschland seinen Doktor in Soziologie gemacht. Im Gespräch erklärt er, dass das Bündnis in Mecklenburg-Vorpommern „aktivistischer“ aufgestellt sei – von Kulturvereinen bis zu Antifagruppen. Er räumt ein, dass es von bezahlten Funktionären getragen wird. Auch über die Landesgrenzen hinweg wirbt er für das Bündnis. Anders als in der Selbstpräsentation von „Zusammen bewegen“ wird bei solchen Veranstaltungen deutlich, worum es tatsächlich geht – um den „Widerstand gegen die AfD“.

Im Impressum für „Zusammen bewegen“ wird der gemeinnützige Verein Sense.Lab e. V. mit Sitz in Rostock angegeben. Ansässig ist dieser im einschlägigen Kulturzentrum FRIEDA 23 in der Kröpeliner-Tor-Vorstadt, das von der Stadt Rostock und der Landesregierung gefördert wird. Spenden für das Bündnis im Kampf gegen die AfD werden über die Plattform betterplace.org gesammelt, bei der gemeinnützige Organisationen Geld sammeln und Spendenquittungen ausstellen können, damit diese steuerlich geltend gemacht werden können.

Journalisten haben die Plattform gefragt, wie sie zu dieser möglicherweise rechtswidrigen Sammlung für offensichtlich nicht gemeinnützige Zwecke steht. Einen umfangreichen Anfragenkatalog hat die Firma nicht beantwortet. 


Screenshot: betterplace.org (Stand: 29.06.2026)

Der Sense.Lab e. V. weist enge Verbindungen zur Rosa-Luxemburg-Stiftung auf. Der Verein wurde mindestens zweimal (hier und hier) direkt gefördert und wird von der Parteistiftung als „Partner“ empfohlen. Auch von Bundesmitteln konnte er profitieren. So wurde ein Projekt des Vereines über die lokal organisierte „Partnerschaft für Demokratie Rostock“ finanziert. Diese „Partnerschaften“ wiederum werden über das Programm „Demokratie leben!“ vom Bund bezahlt.

Es bieten sich also zahlreiche Ansatzpunkte für Kommunal-, Landes- und Bundespolitiker, diese Struktur, die sich jetzt gegen die AfD stellt, zu durchleuchten und die Gemeinnützigkeiten der fraglichen Organisationen zu hinterfragen.

Sachsen-Anhalt: „Sachsen-Anhalt. Weltoffen!“

Lena Lehmann ist eine Multifunktionärin. Sie tritt wie im Video der RLS immer wieder im Kontext des Bündnisses „Sachsen-Anhalt. Weltoffen!“ auf. Sie gibt an, haupt- und freiberuflich in der politischen Bildung tätig zu sein. Zuvor hat sie ebenfalls im NGO-Komplex in der „Mobilen Beratung gegen rechts“ gearbeitet.

Die Bitte der Moderatorin der RLS-Diskussion, ihre vielen Aktivitäten zu nennen, erfüllt sie nicht. Sie wird als Vertreterin des Bündnisses „Halle gegen Rechts“ vorgestellt und erwähnt eine Tätigkeit für ein Projekt der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung an Schulen. Ihre andere langjährige Tätigkeit für den dubiosen Miteinander e. V., für den auch Linksextreme wie Torsten Hahnel oder Stefanie Heide tätig sind bzw. waren, erwähnt sie nicht.

Miteinander-Doku: Steuerfinanzierte linke Spalter – mit Ulrich Siegmund

Dieser Magdeburger Verein, der ohne staatliche Mittel nicht existieren würde, wurde von Parteimitgliedern der SPD und der PDS ganz bewusst gegründet, um gegen rechts vorzugehen. Wir haben mehrfach ausführlich über den Verein und seine Machenschaften berichtet. Natürlich ist dieser Unterstützer und Teil des neuen Bündnisses.

Deswegen wundert es nicht, dass die langjährige Mitarbeiterin Lehmann, die für die Kompetenzstelle Eltern und Rechtsextremismus (KER) des Miteinander e. V. in Halle gearbeitet hat, nun öffentlich für das Bündnis auftritt.

Lehmann kann aber auch anders, wie zuletzt im Zusammenhang mit der Buchmesse „SeitenWechsel“. Hier bespricht sie mit ihrem Miteinander-Kollegen Torsten Hahnel linksextreme Ausgrenzungsstrategien gegen Andersdenkende.


Recherche: Linker Protest in Halle: finanziert mit Steuergeld

In Interviews und öffentlichen Auftritten beschreibt sie das Selbstverständnis des Bündnisses und erläutert, wie „antifaschistische Arbeit“ organisiert werden könne.

Lehmann berichtet, dass das im März 2024 gegründete „Sachsen-Anhalt. Weltoffen!“ ein Projekt „von oben“ sei. Es gehe von starken Verbänden aus. Diese Verbände würden Bedeutung und staatliche Unterstützung einbüßen, wenn die AfD an die Regierung käme. Wenig überraschend gibt das Bündnis das DGB-Landesbüro im Impressum an. Zudem ist sein Spendenkonto das Konto des AWO-Landesverbandes Sachsen-Anhalt e. V. Dieses klar parteipolitische Engagement mindestens des Wohlfahrtsverbandes muss parlamentarisch und juristisch überprüft werden.

Das Bündnis gibt öffentlich an, vom Campact-Netzwerk gefördert zu werden. Konkret wird eine Förderung der Demokratie-Stiftung Campact genannt. Also der hauseigenen Stiftung, die für „Projektförderung“ hohe Summen vom Campact e. V. erhalten, dem Verein, der die Anti-AfD-Millionen gesammelt hat. Campact verschiebt laut eigenem Transparenzbericht schon länger Geld intern, unter anderem, weil die gemeinnützige Stiftung Dinge leisten kann, die dem Verein nicht erlaubt sind, und andersherum.

Mehr zu der Arbeit im Campact-Netzwerk und der dubiosen personellen Verzahnung, findet ihr hier.



Mit Lehmann tritt als Gesicht eine Persönlichkeit auf, die aus dem staatlich subventionierten NGO-Komplex und der parteinahen „Bildungsarbeit“ (Friedrich-Ebert-Stiftung) in Sachsen-Anhalt kommt, nun in den Landtagswahlkampf eingreifen möchte und auf offener Bühne bespricht, wie man der AfD schaden und wie das millionenschwere Campact-Netzwerk dabei helfen kann.

Neben der Campact-Stiftung wird als Unterstützer die Bewegungsstiftung genannt, die ihren Sitz in Verden hat, wo zuvor auch der Campact e. V. gegründet wurde und seinen Sitz hatte.

Die Unterstützerliste des Bündnisses liest sich wie ein Katalog der Fördermittelempfänger und weit links stehenden Organisationen. Viele Akteure eint, dass ein Politikwechsel in Sachsen-Anhalt ihr Geschäftsmodell zerstören und den über Jahrzehnte gewachsenen NGO-Komplex zerschlagen würde.

Die Rolle von Madeleine Henfling

Eine zentrale Figur dabei scheint die Campact-Kampagnenführerin Madeleine Henfling zu sein.

Henfling war zehn Jahre lang Abgeordnete der Grünen im Thüringer Landtag. Seit ihrem unfreiwilligen Ausscheiden aus dem Parlament als Spitzenkandidatin bei einem unzureichenden Wahlergebnis von 3,2 Prozent arbeitet sie für Campact, wo sie für das „Projekt RESIST“ zuständig ist, und tritt öffentlich als Ansprechpartnerin für die Aktivitäten in Ostdeutschland auf.

Auch auf der re:publica 26 formulierten sie und die Diskussionsteilnehmer, worum es geht – den Kampf gegen die AfD und das Verhindern von rechten Mehrheiten.

Auf Veranstaltungen bezeichnete Henfling ihre Tätigkeit sinngemäß als eine Art „Ossi-Beratung für Ossis“. Gleichzeitig erklärte sie, wie Campact die Bündnisse vor Ort unterstützt.

Besonders bemerkenswert sind ihre Aussagen über die Notwendigkeit externer Ressourcen. Nach ihren eigenen Schilderungen werden Campact-Gelder eingesetzt, damit Menschen vor Ort Strategien entwickeln, Netzwerke koordinieren und überhaupt organisatorische Arbeit leisten können. Damit beschreibt Henfling nicht lediglich eine lose Solidaritätskampagne, sondern den gezielten Aufbau von Strukturen.

Campact unterstütze die Bündnisse, um politische und gesellschaftliche Gegenkräfte zur AfD zu stärken und eine „antifaschistische Praxis“ vor Ort zu ermöglichen.

Dies passiert mit Geld, das gesammelt wurde, um parteipolitischen Einfluss zu nehmen. Jede gemeinnützige Organisation muss grundsätzlich von so etwas Abstand nehmen, andernfalls riskiert sie ihren Gemeinnützigkeitsstatus.

Selbst über die Landesgrenzen hinweg erkennen politische Parteien bis in die kleinsten Gliederungen hinein die Kampagne als das, was sie ist: ein parteipolitischer Kampf gegen die AfD, der das Wahlergebnis beeinflussen soll.

Die Amadeu Antonio Stiftung und HateAid

Die Erfahrung aus bisherigen Landtagswahlkämpfen zeigt, dass es weitere Akteure gibt, die aus dem Campact-Netzwerk finanziert werden, um Wahlerfolge der AfD zu verhindern. Bei den Landtagswahlen in Brandenburg, Thüringen und Sachsen gingen große Summen, konkret 300.000 Euro, von Campact an das „Projekt Gegenwind“ der Amadeu Antonio Stiftung (AAS). Diese wiederum hat Organisationen direkt vor Ort finanziert – hier mehr zu den Vorgängen rund um „Gegenwind“.

Weitere 25.000 Euro flossen im Wahlkampfjahr für ein „Monitoring Bedrohungslage der demokratischen Zivilgesellschaft“ vom Campact-Netzwerk an die AAS. Dass im Rahmen solcher „Monitorings“ Informationen über rechte Akteure und andere Andersdenkende gesammelt werden, ist seit Längerem bekannt.

Auch jetzt muss genau hingeschaut werden, wenn Stiftungen wie die AAS in den Bundesländern aktiv werden, und überprüft werden, wie sie diese Arbeit finanzieren.

Ein Teil des Campact-Netzwerkes ist die gemeinnützige GmbH HateAid, die massive staatliche Unterstützung erhält. Mehr zu Mitteln, Quellen und deren Verwendung ist hier zu finden.

Immer wieder werden große Summen mit dem Verwendungszweck „Organisationsaufbau“ aus dem Verein in die gGmbH geschoben. Sollte HateAid nun in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern tätig werden, wäre dies ein Ansatz zum Vorgehen gegen diese Firma, deren Geschäftsführerinnen wegen ihrer Arbeit gegen die Meinungsfreiheit bereits mit einem Einreiseverbot in die USA belegt worden sind.

Was tut die Landesregierung in Magdeburg?

Uns liegen parlamentarische Anfragen vor, die belegen, dass die derzeitige Landesregierung bewusst die Augen verschließt. Auf die Frage, ob Campact im Bundesland tätig sei, erging die Antwort:

„Der Landesregierung liegen keine Daten vor, welche konkreten Organisationen in Sachsen-Anhalt in den letzten zehn Jahren Mittel aus dem Campact-Netzwerk erhalten haben.“

Die Landesregierung hat kein Interesse daran, welche Organisationen im Land mit dem Campact-Netzwerk zusammenarbeiten, das angekündigt hat, die anstehenden Wahlen beeinflussen zu wollen. Vielleicht deswegen nicht, weil Parteien wie SPD, Linke und Grüne in der Vergangenheit von Campact durch Kampagnen und direkt durch Geldzahlungen unterstützt worden sind. Wir haben diese Vorgänge damals öffentlich gemacht, woraufhin sie beendet wurden. Wie erwähnt wirbt „Sachsen-Anhalt. Weltoffen!“ ausdrücklich mit der Unterstützung durch die Campact-Stiftung.

Zudem hat die Campact-Stiftung, die – zur Erinnerung – erhebliche Geldmittel für die „Projektförderung“ vom Campact e. V. erhalten hat und untrennbar mit dem Campact-Verein verzahnt ist, extrem linke Zentren wie das soziokulturelle Zentrum ZORA in Halberstadt gefördert. Die ZORA ist eine anerkannte Einrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit im Landkreis Harz und wird vom Parteifunktionär und Magdeburger Stadtrat der Linken Robert Fietzke geleitet. Das Zentrum wird über die Jugendförderrichtlinie des Landkreises finanziert.

Aus alten Anfragen im Landtag geht hervor, dass die ZORA bereits in der Vergangenheit Landesmittel erhalten hat. Öffentlich bestreitet man im linksextremen Magazin antifa der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA), Bundesmittel zu erhalten. Die linksextreme VVN-BdA ist übrigens eine weitere Organisation, die direkt vom Campact-Netzwerk finanziert wird.

In der ZORA findet einmal im Monat der „Antifaschistische Tresen“ statt – ein Anlaufpunkt für Linksextreme. Auch Fietzke teilt in seinen Social-Media-Kanälen linksextreme Inhalte und antidemokratische Symboliken. Das Campact-Netzwerk hat die ZORA allein 2024 mit 15.000 Euro gefördert.

Es bedarf hier dringend weiterer parlamentarischer Arbeit im Landtag, im Stadtrat Halberstadt und im Kreistag Harz, um die Verbindungen zwischen NGOs, extrem linken Politikern und Fördermitteln aufzudecken und zu beenden.

Die Landesregierung gibt an, nicht tätig werden zu wollen, weist uns aber darauf hin, wie sich jedermann konkret einbringen kann. In der Antwort heißt es:

„Das Finanzamt überprüft die Voraussetzungen der Steuerbegünstigung in der Regel in einem Drei-Jahres-Turnus anhand der von der Körperschaft einzureichenden Steuererklärung. Dieser Turnus kann im Einzelfall verkürzt werden, wenn dem Finanzamt Erkenntnisse vorliegen, die dies erfordern.“

Wie man diese Erkenntnisse wirkungsvoll zusammenstellt und an die Finanzämter weiterleitet, haben wir hier erklärt.

(R)echter zivilgesellschaftlicher Widerstand

Die angekündigten 2,5 Millionen Euro machen die Campact-Kampagne zu einer der größten außerparlamentarischen politischen Interventionen im Umfeld erfolgversprechender Landtagswahlen in den letzten Jahren. Hatten interessierte Kreise die Parteien zuletzt direkt mit Geld versorgt und Parlamentsmehrheiten über Sondergesetzgebungen manipuliert – hier mehr dazu –, setzt man jetzt auf millionenschwere Kampagnen und „Aktivisten“ vor Ort.

Unsere bisherigen Recherchen zeigen, dass insbesondere die „Wegwerfbündnisse“ „Sachsen-Anhalt. Weltoffen!“ und „Zusammen bewegen“ dabei eine wichtige Rolle als Organisations- und Verteilstellen spielen. In Sachsen-Anhalt bewirbt man die Zusammenarbeit sogar ganz offen, an der Küste arbeitet man verdeckter.

Mit Madeleine Henfling aufseiten von Campact und Akteuren wie Lena Lehmann und Alexander „Ali“ Maschke aufseiten der Bündnisse treten Personen in Erscheinung, die über langjährige Erfahrung im NGO-Komplex verfügen.

Offen bleibt, welche konkreten Organisationen letztlich Mittel erhalten, in welcher Höhe Gelder fließen und wie diese verwendet werden. Campact muss sich gegenüber seinen Spendern erklären, und die Organisationen dürften über direkte Zahlungen nicht berichten, wenn sie nicht Anzeigen beim Finanzamt und Finanzministerium des jeweiligen Landes riskieren wollen.

Deswegen müssen wir genau hier dranbleiben. Wir müssen ihnen ihren undemokratischen Kampf gegen die AfD so schwer wie möglich machen. Es gibt für jeden Bürger viele Möglichkeiten, tätig zu werden, ob über Bürgeranfragen, Anzeigen beim Finanzamt oder – wenn es Ansätze gibt – mit Strafanzeigen, z. B. wegen eines Verstoßes gegen das Parteiengesetz.

Genauso kann jeder Einzelne als Politiker in Kommunen, Ländern oder im Bund aktiv werden. Bereits jetzt dürfte klar sein, dass die AfD in beiden Bundesländern die Kraft haben wird, Untersuchungsausschüsse einzusetzen. Die Aufarbeitung des NGO-Komplexes sollte längst auf der Agenda stehen, und es müssen jetzt Fakten gesammelt werden. Dazu kann jeder Patriot, egal woher, seinen Beitrag leisten!

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