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Sebastian Friedrich: Linksextremist bei ARD & NDR?

Dass linke Journalisten im Mainstream oftmals den Ton angeben, ist längst bekannt.

Patrick Gensing, Antifa-Sympathisant aus Hamburg, ist z. B. für den „Faktencheck“ bei tagesschau.de verantwortlich. Hajo Funke, ehemaliger linksextremistischer Studentenaktivist, gilt als Vorzeige-„Experte“ in den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten für „Rechtsextremismus“. Verschiedene vormalige und aktuelle Extremisten von links erhalten ein Podium in den tonangebenden Printmedien.

Nun wurde ein weiterer Fall aufgedeckt: Sebastian Friedrich aus Hamburg. Der „Deutschland-Kurier“ berichtete, Friedrich (Jahrgang 1985) sei „Mitglied“ der Antifa, „Mitglied“ des extremistischen Bündnisses „Interventionistische Linke“ (IL) und ehemaliger Redakteur der linksextremen Monatszeitung „analyse & kritik“. Heute arbeitet er – von Steuergeldern gut bezahlt – für den NDR und die ARD, darf dort etwa Gegner des Migrationspakts denunzieren. Soweit, so die Thesen des AfD-nahen Mediums, die auch von „PI-News“ und „Compact-Online“ wiedergegeben wurden.

Doch wie sieht der Faktencheck aus?

Als Motor der kritischen, patriotischen Gegenöffentlichkeit sehen wir uns in der Pflicht, genauer und präziser zu analysieren und einzuordnen als beispielsweise das rotgrüne Kartell der GEZ- und „Qualitäts“medien. Informationen, die veröffentlicht werden, müssen vorher gegengeprüft werden, sonst macht man sich angreifbar, sonst ist man zudem nicht besser als das dominierende publizistische Milieu. „Ein Prozent“ sieht sich den Fall daher genauer an.

1. Friedrich als „Mitglied“ der „Antifa“

Man kann kein klassisches Mitglied in den meist lose und autonom agierenden linksextremen Gruppen der Antifa-Szene sein. Richtig wäre hier: Friedrich schrieb (und schreibt!) für Medien des linksextremen Milieus, darunter auch für Organe, die dem Antifa-Spektrum entspringen.

2. Friedrich als „Mitglied“ der „Interventionistischen Linke“

Ausgerechnet der gewählte (warum?) Aufhänger des „Deutschland-Kuriers“ erweist sich als falsch. Mitglied in der IL können Ortsgruppen linksextremer Zirkel werden. Friedrich soll Mitglied der IL sein, weil – laut dem für notorisch manipulationsanfälligen Wikipedia! – seine ehemalige Redaktion „analyse & kritik“ ein „Mitglied“ der IL sein soll. Für uns: zu viele „Solls“, zu wenig Fakten. Ein Fakt: „analyse & kritik“ ist ein strömungsübergreifendes linksextremes Debattenmedium. Die Redaktion ist kein Block und kann nirgends pauschal Mitglied sein. Friedrich war viele Jahre Redakteur bei „analyse & kritik“, ist also Teil eines Mediums (gewesen), das linksextreme Strategie und Praxis ausdiskutiert. Das ist nachweisbar, bleibt bei den Fakten und ist – ärgerlich genug.

3. Friedrich als Herausgeber linksextremer Publikationen

Friedrich gab gemeinsam mit „analyse & kritik“im November 2018 das Buch „Neue Klassenpolitik: Linke Strategien gegen Rechtsruck und Neoliberalismus“ heraus. Das stimmt. Daher ist anzunehmen, dass Friedrich auch als ARD/NDR-Journalist, der er seit zwei Jahren ist, weiterhin im linksextremen Umfeld aktiv ist. Eine Tätigkeit, die die ARD offenbar nicht stört und zweifelsohne nicht „privat“ sein kann.

4. Friedrichs Engagement in gewaltbereiten Gruppierungen

Nach Erkenntnis des Landesamtes für Verfassungsschutz Berlin, so der „Deutschlandkurier“, ist Friedrich „Aktivist der linksextremistischen Szene“ und „engagierte“ sich „in gewaltbereiten Gruppierungen“. Dafür gibt es keinen abrufbaren Beleg, aber es steht als These im Raum, zumal Friedrichs Hauszeitung, „analyse & kritik“, tatsächlich regelmäßig zur Solidarität mit Gewalttätern von links aufruft und entsprechenden Gruppen eine Bühne bietet.

5. Friedrich als Denunziant der Migrationspaktgegner

Friedrich hat für die Tagesschau Bürger, die gegen den Migrationspakt aufbegehren, als Problem dargestellt. Ein Publizist aus dem linksextremen Milieu, der im deutschen Nachrichtenformat Nummer 1 gegen den Migrationspakt und seine Kritiker austeilen darf: in der Tat starker Tobak.

Nun stellt sich die Frage: Wieso dieser Faktencheck, wieso dieses Beharren auf Präzision gegenüber anderen patriotischen Medien?

Zum einen ist man nicht besser als linke Organe, wenn man schlampig recherchiert und Thesen aufstellt, die man nicht belegen kann. Zum anderen machen es unsaubere Behauptungen der Gegenseite schlichtweg leichter, die (dringend notwendige!) Kritik abzuwehren und ins Lächerliche (Stichwort Mitglied „Antifa e.V.“) zu ziehen!

Für solche Spielchen ist die Lage zu ernst!

  • Denn natürlich ist es ein Skandal, dass bekannte Publizisten aus dem linksextremen Umfeld bei den Steuerzahler-finanzierten ARD oder NDR unterkommen.
  • Natürlich ist es ein Skandal, dass bekannte Publizisten aus dem linksextremen Umfeld über den Migrationspakt Millionen Bundesbürger desinformieren dürfen.
  • Natürlich ist es ein Skandal, dass bekannte Publizisten aus dem linksextremen Umfeld wie selbstverständlich von den Redaktionen der GEZ- und „Qualitäts“medien als auszubildender Nachwuchs begriffen wird.
  • Natürlich ist es ein Skandal, dass auf der anderen Seite patriotisch-couragierte Menschen faktische Berufsverbote erleiden und sämtliche Karrierewege verbaut sind: obwohl sie weder straffällig, noch extremistisch, noch gewalttätig wurden!

Aber: Das ist die Situation in Deutschland, mit der wir zu arbeiten haben. Für die nötige tägliche Aufklärung unserer Mitmenschen müssen wir als patriotische Gegenöffentlichkeit bei Tatsachen bleiben und dürfen nicht ins Spekulieren abdriften.

Dann können wir die Verlogenheit linker Medien authentischer und glaubwürdiger attackieren!

Denn wie absurd erscheint der links zu Beifall führende „taz“-Beitrag über den Fall Sebastian Friedrich, wenn man ihn sich detailliert ansieht? Die Doppelmoral der linken Szene trieft über:

„Auf taz-Nachfrage bestreitet auch Friedrich, Mitglied der IL zu sein: ‚Ich war niemals Mitglied der Interventionistischen Linken. Eine kurze Mail an mich oder ein einfacher Anruf hätten genügt, um das herauszufinden. Die Autoren geben vor, es ginge ihnen um journalistische Sorgfalt. Allerdings sind sie selbst nicht in der Lage oder nicht willens, einfachste journalistische Standards einzuhalten.’“

Friedrich kann hier einfach parieren, weil die Ursprungssaussage des „Deutschland-Kuriers“ schlicht – und unnötigerweise – falsch ist. Also: Bei der Wahrheit bleiben, denn die ist schlimm genug!

Wenn man nämlich bei der Wahrheit bleibt, kann man auch den geballten Hohn aus den „taz“- und Friedrich-Zeilen besser auf- und angreifen: Denn wo, muss man all die „Linksalternativen“ fragen, halten sie denn „einfachste journalistische Standards“ ein, wenn es um die serienmäßige Denunziation der „Rechten“ geht? Gerade die „taz“ ist seit vielen Jahren Vorreiter der ekelhaften Diffamierung auf persönlicher Basis – ohne die „rechten“ Gedankenverbrecher jemals vorher zu befragen, versteht sich!

Auch der folgende Abschnitt ist bei näherer Betrachtung doppelbödig:

„Die rechten Autoren sehen darin dennoch einen weiteren Beweise für Friedrichs Aktivitäten in der linksextremen Szene – wieder, ohne ihn kontaktiert oder die Hintergründe recherchiert zu haben.“

Gleich Hunderten deutschen Rechten sieht sich also Friedrich nun mit der eigenen, linken Medizin konfrontiert. Man darf hoffen, dass er (und sein Umfeld) sich das zu Herzen nimmt und künftig ebenfalls diese lauthals eingeforderten Standards einhält. Aber dabei muss man stets bei den Fakten bleiben – der Fall des Linksextremen Jerome Trebing (Wien), der übrigens weitaus niveauärmer und ausfallender als Friedrich agiert, ist der lohnende Beweis, dass sich korrekte, seriöse Arbeit auszahlt.

Als Patrioten sind wir einem besseren, anständigeren und verläßlicheren Journalismus verpflichtet.

„Ein Prozent“ wirkt – gegen linksextreme Seilschaften, aber für faktenbasierte Aufklärung, gegen linksextreme Indoktrination durch Mainstreammedien, aber für eine ehrliche Auseinandersetzung mit Ursachen und Personal!

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Kommentare (1)

Dichter Tatenlos

Das finde ich sehr anständig, diese nüchterne und klare Analyse! Denn es stimmt, wir müssen besser sein. Eine echte Alternative eben zur derzeit vorherrschenden Medienunkultur im Regierungsauftrag. Journalistische Standards sind eben auch Standards für unsere zivilisatorische Diskussionskultur. Ihr schafft Vertrauen und Hoffnung! Dankeschön!

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