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Exklusiv: Lina E. und die Connewitz-Razzia

  • In Leipzig-Connewitz wurde eine Gruppe mutmaßlich linksextremer Gewalttäter festgenommen.
  • Die mutmaßliche Rädelsführerin Lina Engel studiert in Halle (Saale). Gibt es Verbindungen zu dem schweren Angriff auf ein patriotisches Hausprojekt vom 24. Oktober 2017?

Dass Gewalt nur gegen „Sachen“ angewendet würde, ist ein Narrativ, das die linke bzw. linksradikale Szene hartnäckig begleitet. Vor allem große deutsche Leitmedien sind es, die einer Erzählung Vorschub leisten, welche „Rechtsextreme“ grundsätzlich als Gewalttäter gegen Menschen stigmatisiert, während „linke Aktivisten“ nur gegen Eigentum vorgingen. Dieser offiziösen Erzählung wohnt eine Wertung inne, die sich nicht nur in die Strategie des Inlandsgeheimdienstes einfügt, sondern darüber hinaus auch den Trend der (politischen) Berichterstattung abbildet.

Spätestens mit der Festnahme verschiedener „linker Aktivisten“ in Leipzig-Connewitz am vergangenen Freitag – denen vorgeworfen wird, eine gewalttätige, linksextreme kriminelle Vereinigung zu bilden – wurde dieses Narrativ auch öffentlich endgültig ad absurdum geführt. („Ein Prozent“ hat in der Vergangenheit bereits hier, hier und hier über linke Gewalt ausführlich berichtet – auch in Leipzig.)

Das Ziel der Gruppe: „Angriffe auf Rechtsextreme“

Am Freitag berichteten verschiedene große Medien über die Festnahme mutmaßlicher linksextremer Gewalttäter in Leipzig-Connewitz. Die „Autonomen“, die laut Ermittlerkreisen eine rund 10-köpfige kriminelle Vereinigung gebildet haben sollen, werden u.a. beschuldigt, „Angriffe auf Rechtsextreme“ geplant und durchgeführt zu haben. Zum Einsatz sollen hier verschiedene Waffen gekommen sein, etwa als „zehn bis 15 Personen mit Reizgas, Schlagstöcken und Faustschlägen“ (FAZ) die Besucher einer „rechten“ Kneipe in Eisenach angriffen. Dessen Betreiber wurde im Dezember 2019 zudem Opfer eines gezielten und geplanten Überfalls – durchgeführt durch die besagte Gruppe. Während der Betreiber mit Reizgas außer Gefecht gesetzt wurde, schlugen die übrigen Täter „mit Schlagstöcken, einem Hammer, einem Radschlüssel und Stangen“ (FAZ) auf ihn ein. Der Tod des Opfers wurde billigend in Kauf genommen.

Die Bundesanwaltschaft, die die Ermittlungen übernommen hat, wirft der Gruppe außerdem weitere Straftaten vor, so u.a. gemeinschaftliche gefährliche Körperverletzung, besonders schweren Hausfriedensbruch, räuberischen Diebstahl und Urkundenfälschung. Aus Ermittlerkreisen heißt es, die Gruppe sei sogar fast als terroristische Vereinigung eingestuft worden.

Lina Engel im Fokus der Ermittlungen

Die „Kommandoführerin“ (WELT) dieser Gruppe soll die 25 Jahre alte Studentin Lina Engel gewesen sein.

Engel „gilt den Sicherheitsbehörden als Anführerin einer linksextremistischen Gruppe“ (FAZ), sie soll eine „herausgehobene Stellung“ (taz) innerhalb der Strukturen eingenommen haben. Verbindungen sollen vor allem nach Berlin, Hamburg und Hessen bestehen. Verwunderungen über diese Verbindungen kann es indes nicht geben, denn laut einer aktuellen Veröffentlichung des Inlandsgeheimdienstes radikalisieren sich vor allem die Szenen in Sachsen, Berlin und Hamburg – mit einem Fokus auf gezielte, personenorientierte Gewalt.

Doch die Spur von Lina Engel führt zuvorderst nach Halle (Saale) – ein Detail, das die Leitmedien übersehen haben. Im Jahr 2018 absolvierte Engel nämlich ihre Bachelorarbeit an der Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg (MLU). Das Thema: „Zum Umgang mit Neonazismus in der Jugendarbeit – Der NSU im Jugendclub Winzerla“. Im für alle Studenten zugänglichen System der Universität ist zu sehen, dass Engel dort noch immer ein Profil – mit zugehöriger E-Mail-Adresse der Universität – besitzt. Dass Lina Engel auch derzeit noch Studentin an der MLU ist, liegt nahe. Ob sie die örtlichen linken Strukturen, die in der Vergangenheit wiederholt gewalttätig geworden sind, kennt, darüber kann bisher nur spekuliert werden. Die von den Behörden unterstellte Netzwerktätigkeit von Engel sind aber ein Indiz.

Anschlag auf patriotisches Hausprojekt: Gibt es eine Verbindung?

Diese Frage ist umso interessanter, da es in der Vergangenheit mehrfach zu kommandoartigen Angriffen auf das patriotische Hausprojekt in Halle (Saale) kam. Der schwerste ereignete sich am 24. Oktober 2017. Rund dreißig gutorganisierte Linksextremisten attackierten das Haus in der Adam-Kuckhoff-Straße und seine Bewohner mit Pflastersteinen und einem mit Farbe gefüllten Feuerlöscher. Gleichzeitig bohrten die Angreifer – gedeckt durch den Rauch von gezündeten Bengalos – ein Loch in die Eingangstür und verspritzten Buttersäure im Eingangsbereich. Vor ihrem Rückzug beschädigten die Antifaschisten drei Autos schwer und setzten mehrere Mülltonnen in Brand. Dass keine Menschen zu Schaden kamen, ist allein dem Zufall zu verdanken. Bilder des Angriffs finden Sie hier.

Angesichts der neu enthüllten Details um ihre Aktivitäten stellt sich natürlich die Frage, ob Lina Engel und ihre Truppe an diesem Überfall beteiligt waren. Denn bislang konnte die Polizei keinen der Täter ermitteln – und das nicht zuletzt aufgrund des extrem fahrlässigen Handelns der Sicherheitsbehörden.

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Kommentare (1)

Rohloff
"Dessen Betreiber wurde im Dezember 2019 zudem Opfer eines gezielten und geplanten Überfalls – durchgeführt durch die besagte Gruppe. Während der Betreiber mit Reizgas außer Gefecht gesetzt wurde (...)" Die Antifa geht organisiert und mit Plan vor. Wer die Linken verstehen will, muss wissen, was sie lesen, um selbst nicht Opfer zu werden. Das "Buch": PRISMA »prima radikales info sammelsurium militanter aktionen« ist das besorgniserregende Grundlagenwerk.

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