Ohnmacht und Hilflosigkeit – das fühlen viele Bürger, wenn in ihrer Nähe ein Asylheim geplant wird. Die gängige Annahme: „Außer Protest und Wählen bleibt uns nichts.“ Doch das stimmt nicht. Es gibt zahlreiche Wege, um sich zu wehren – friedlich, legal und effektiv.
Der Diplom-Politikwissenschaftler Michael Schäfer war dazu zu Gast beim Sender AUF1. Im Interview erläutert er eine Vielzahl an Ansätzen und Strategien, wie sich Bürger rechtlich wehren und gleichzeitig neue Mitstreiter mobilisieren können.
Lokal handeln – mit Wirkung
In den vergangenen Monaten haben wir gezeigt, was jeder Einzelne tun kann, um aktiv zu werden – ganz gleich, in welcher Lebenssituation. Wir haben den Werkzeugkasten des patriotischen Widerstands erweitert:
- Wir haben erläutert, wie Sie sich auf kommunaler Ebene einbringen und Kommunalparlamente für sich nutzen können.
- Wir haben aufgezeigt, wie sich problematische Entwicklungen in gemeinnützigen Organisationen erkennen und rechtlich hinterfragen lassen. (Podcast dazu)
- Und wir haben das Mittel des Wahleinspruchs vorgestellt – ergänzt durch gezielte Anzeigen gegen Wahlleiter, wenn ein begründeter Verdacht auf Unregelmäßigkeiten besteht. Eben weil wir uns nicht nur auf das Wohlwollen von Beamten und Verwaltungsmitarbeitern verlassen dürfen. (Podcast dazu)
Meinungsfreiheit unter Druck – was ist noch erlaubt?
In einer weiteren Artikelreihe und in einem Podcast zum wichtigsten Thema unserer Zeit haben wir untersucht, welche Möglichkeiten der freien Meinungsäußerung im heutigen, stark eingeschränkten Meinungsklima noch bestehen – und wie man sie rechtssicher nutzen kann.
Neue Recherchen: Wege gegen das Asylheim
Mit einer quellenreichen aktuellen Recherche und einer begleitenden Podcastfolge gehen wir nun einen Schritt weiter. Wir erklären darin, welche vielseitigen Mittel jeder Bürger nutzen kann, um sich gegen ein geplantes oder bestehendes Asylheim zur Wehr zu setzen – friedlich und im Rahmen des Gesetzes.
Nicht hilflos – sondern handlungsfähig!
Die wichtigste Botschaft lautet: Wir sind nicht hilflos und müssen uns nicht alles gefallen lassen. Es gibt viele Wege, sich zur Wehr zu setzen und aktiv zu werden – von der parlamentarischen Beteiligung, über Protestformen bis hin zur juristischen Intervention. Entscheidend ist, dass wir selbstbewusst handeln, unsere Aktivitäten ausweiten und gezielt Menschen ansprechen, die bisher noch nicht aktiv eingebunden sind.
„Ein Prozent“ steht für Widerstand für jedermann – durchdacht, entschlossen, legal.

