Ticker: Aktuelle Migrationslage

Migration ist und bleibt die Schicksalsfrage Europas. Jährlich wandern hunderttausende Migranten aus fernen Ländern nach Deutschland ein. Wir dokumentieren in diesem Beitrag ab sofort die aktuelle Lage zum Thema Migration. Am Ende soll schließlich niemand behaupten können, er habe nichts gewusst. 

Migration im Überblick

Der Komplex Migration ist weitreichend. An dieser Stelle sei auf einige Projekte hingewiesen, deren Arbeit das Bild, das dieser Ticker zeichnet, vervollständigt. Zu erwähnen ist hier der Kanal von Einzelfallinfos (Twitter, Telegram), anschauliche Daten liefert auch der Demografie Melder auf Twitter und Telegram. Das Freilich-Magazin arbeitet darüber hinaus an einer Islam-Karte, die ihr hier erreichen könnt. Außerdem könnt ihr hier unsere Asyl-Studie „Wer kommt, der bleibt!" bestellen. Das erste Exemplar ist kostenlos!

Wenn ihr weitere Quellen oder Infos zum Thema habt, schreibt uns gerne an info@einprozent.de

11. August 2021: Die Afghanen kommen!

Ende Juni schockierte der Fall Leonie die Öffentlichkeit. Mehrere Afghanen sollen das 13-jährige Mädchen vergewaltigt und dann getötet haben. Auch wenn die Verantwortlichen in Politik und Medien medienwirksame Bekundungen verlautbaren lassen, hat sich an den wesentlichen Parametern nichts geändert. Stattdessen stehen wir vor einer neuen Migrationswelle aus Afghanistan.

Wie an anderer Stelle bereits berichtet, befürchtet die Bundespolizei nach der Beendigung des NATO-Kriegseinsatzes in Afghanistan einen neuen Ansturm afghanischer Migranten. Die Junge Freiheit zitiert nun die deutsche Entwicklungshelferin Sybille Schnehage im Gespräch mit dem WDR: „Man kann davon ausgehen, dass sich in absehbarer Zeit bis zu drei Millionen Afghanen auf den Weg nach Europa machen.“ Das Ausmaß dieser neuen Wanderungsbewegung Richtung Europa veranschaulicht dieses Video

Diese Prognose wird nun auch durch die offiziellen Zahlen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf) bestätigt. Demzufolge stieg die Zahl der Erstanträge afghanischer Asylsuchender von 1.492 (Juni 2021) auf 2.353 (Juli 2021) – ein Plus von rund 63 Prozent. Insgesamt stieg die Zahl der Asylanträge von Juni auf Juli um 18,6 Prozent an.

Aufgrund der „rasanten Veränderung der Sicherheitslage“ in Afghanistan erklärte Innenminister Horst Seehofer (CSU), Abschiebungen nach Afghanistan vorerst auszusetzen. Angesichts der ohnehin gegen Null tendierenden Zahl der Abschiebungen dürfte sich diese Entscheidung nur insoweit auf die Migration auswirken, als dass sie damit einen weiteren Anreiz schafft, illegal in die Bundesrepublik einzuwandern.

14. Juli 2021: Deutschland global fünftgrößtes Aufnahmeland

Einem Bericht des UNHCR zufolge war Deutschland 2020 mit mehr als 102.000 Aslyanträgen nach den USA das beliebteste Zielland für Migranten. Die Bundesrepublik ist außerdem nach der Türkei, Kolumbien, Pakistan und Uganda das wichtigste Aufnahmeland für Flüchtlinge und Migranten.

Aufgrund der Verschlechterung der innenpolitischen Lage in der Türkei stieg die Zahl der Asylantragsteller mit türkischer Staatsbürgerschaft. 2020 entschied das BAMF über 9.977 türkische Asylanträge, 5.688 wurden abgelehnt. Die Schutzquote lag bei 43 Prozent.

Im Juni 2021 wurden 10.282 Asylanträge gestellt. Das entspricht einem Anstieg von 114,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat und einem Anstieg von 24,2 Prozent im Vergleich zum Vormonat Mai. Insgesamt wurden 81.284 Anträge bislang im Jahr 2021 gestellt (Quelle). 

Bis 20. Juni wurden laut Polizeiquellen 12.200 Migranten auf der West-, 19.400 Migranten auf der Zentral- und 3.300 Migranten auf der Ostmediterranen Route festgestellt. Die niedrigen Zahlen auf der Ostmediterranen Route über die Türkei und Griechenland werden auf die verstärkten Bemühungen der griechischen Regierung, die Migrationsbewegungen einzuschränken, zurückgeführt.

Das Ausländerzentralregister meldet die Registrierung von 1,86 Millionen Migranten als Schutzsuchenden zum Jahresende 2020 (Quelle). 

25,96 Prozent der deutschen Staatsbürger haben einen Migrationshintergrund, bei den unter 5-Jährigen sind es mehr als 40 Prozent (Quelle). 

22. Juni 2021: EuGH stärkt Asyl-Lobby

Zwischen 17. und 18. Mai 2021 stürmten rund 8.000 Migranten die Grenze zur spanischen Exklave Ceuta. 

In einem Urteil erklärt der Gerichtshof der EU (EuGH) die Grenzschutz-Maßnahmen der ungarischen Regierung für unvereinbar mit dem EU-Recht. Die Grenzschutz-Agentur Frontex kündigte darauf hin die Zusammenarbeit mit den ungarischen Sicherheitsbehörden auf. Im ersten Quartal 2021 verdreifachte sich die Zahl illegaler Grenzübertritte an der serbisch-ungarischen Grenze.

Weitere Informationen gibt’s im Blog-Beitrag

11. Mai 2021: Bundespolizei rechnet mit mehr Migration

Aus internen Dokumenten geht hervor, dass die deutschen Polizeibehörden mit einem Anstieg des Migrationsgeschehens rechnen. Als Gründe werden die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise sowie der Truppenabzug aus Afghanistan genannt.

Im ersten Quartal 2021 stellten bereits 3.200 Afghanen einen Asylantrag in der Bundesrepublik. Das entspricht einem Anstieg von 36 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt leben rund 297.000 Afghanen in Deutschland. Ihr Anteil stieg seit 2014 um 350 Prozent, das Durchschnittsalter liegt bei 26,8 Jahren. 

2019 wurden lediglich 361 und 2020 nur 137 Afghanen abgeschoben.

Weitere Infos zum Thema Migrantenkriminalität gibt es hier

07. April 2021: Trotz Corona-Maßnahmen steigt der Migrationsdruck

Wie aus internen Polizeiquellen hervorgeht, entwickelte sich das Migrationsgeschehen an den Grenzen Europas trotz Corona-Krise dynamisch. 2019 landeten rund 15.000 illegale Migranten in Italien oder Malta an, 2020 waren es mehr als 36.000. Und bis März 2021 waren es bereits 6.000 Migranten.

Außerdem wurden im Jahr 2020 erneut mehr als 100.000 Aslyanträge in der Bundesrepublik gestellt – trotz vermeintlicher Grenzschließung. Mehr dazu im Blog-Beitrag

26. März 2021: Sozialstaat unter Druck

Anders als von den Migrationsfanatikern behauptet, stärkt Migration weder die Wirtschaft noch nützt sie dem Sozialstaat. Das Gegenteil ist der Fall, wie eine Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion belegt.

Rund 10 Prozent der Personen mit Migrationshintergrund und 15 Prozent der Ausländer haben keinen Schulabschluss, ca. 25 Prozent der Personen mit Migrationshintergrund haben keine Berufsausbildung, dasselbe gilt für 36 Prozent der Ausländer.

Zwischen 2005 und 2019 sank die Zahl der Privathaushalte ohne Migrationshintergrund von 66.413.000 auf 60.603.000. Die Zahl der Haushalte mit Migrationshintergrund (inkl. Ausländer) stieg im selben Zeitraum von 15.227.000 auf 21.246.000. Die Zahl der ausländischen Kinder stieg von 242.376 auf 649.570.

Mehr erfahrt ihr in unserem Blog-Beitrag

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17. August 2021

Afghanistan: Wird es schlimmer als 2015?

22. Juni 2021

Grenzschutz: EuGH stärkt Migranten-Lobby

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